Neue Drohnenangriffe erschüttern Odessa und Wolgograd
In einer Reihe jüngster Angriffe ist die Schwarzmeerregion Odessa erneut Ziel russischer Drohnen geworden. Berichten zufolge wurden mindestens fünf Personen verletzt, und es brachen mehrere weitreichende Brände aus. Laut Oleh Kiper, dem Militärgouverneur von Odessa, stellte die Luftabwehr ein Großteil der Bedrohungen ab, dennoch kam es zu erheblichen Schäden an der zivilen Infrastruktur, einschließlich Energieanlagen und Hafenbereichen, wobei insbesondere Container mit Holzpellets und Speiseöl in Brand gerieten. Auch der Ausfall der Stromversorgung beeinträchtigte zehntausende Haushalte. Die strategisch wichtige Hafenstadt Odessa gehört zu den am stärksten von Angriffen betroffenen Gebieten der Ukraine, die sich weiterhin standhaft gegen die russische Invasion verteidigt.
Parallel zu den Ereignissen in Odessa melden russische Quellen ebenfalls Drohnenangriffe auf eine Gasaufbereitungsanlage in Kotowo, Gebiet Wolgograd, die zu Bränden in einer Einrichtung des russischen Unternehmens Lukoil führten. Der Gouverneur von Wolgograd, Andrej Botscharow, bestätigte den Ausbruch eines Feuers durch abgeschossene Drohnenteile an einem Energieknotenpunkt, lieferte jedoch keine detaillierten Informationen.
Im Kontext des fortdauernden Konflikts zielen ukrainische Einheiten regelmäßig auf Einrichtungen im russischen Hinterland, um deren Militärversorgung zu beeinträchtigen. Diese strategischen Angriffe tragen zur Verknappung von Kraftstoffen bei, was Russland dazu veranlasste, das Exportverbot für Diesel und Benzin bis zum Jahresende zu verlängern.

