Nachhaltig smartes Behältermanagement für die Siemens AG made by BinMan®

16. Juni 2025, 10:10 Uhr · Quelle: Pressebox
Die Siemens AG setzt das BinMan® Behältermanagementsystem in fünf Werken ein, um die Effizienz und Transparenz des Behälterflusses zu erhöhen und Prozesskosten nachhaltig zu senken. Nach erfolgreichem Go-live in Berlin und Leipzig sind weitere Roll-outs für weitere Standorte geplant.

Dresden, 16.06.2025 (PresseBox) - DieSiemens AGhat sich mehr Nachhaltigkeit und Effizienz in der Supply-Chain zum Ziel gesetzt: Sie möchte so Mehrwegkreisläufe intelligent gestalten und steuern sowie gleichzeitig die internen Prozesskosten nachhaltig senken. Ein smarter, reibungsloser Materialfluss spielt dabei eine wichtige Rolle. Dies ist dann gewährleistet, wenn im produktionslogistischen Prozess der richtige Ladungsträger zur richtigen Zeit am richtigen Ort zur Verfügung steht. Hierfür wird zukünftig der BinMan®als webbasiertesBehältermanagementsystemin vorerst fünf Siemens-Werken in Berlin (2x), Leipzig, Amberg und Regensburg eingesetzt. Mit dem Ziel, die Transparenz aller Behälterbewegungen zu erhöhen sowie die Kenntnis über Zustand und Verfügbarkeit sämtlicher Behältertypen an den Standorten zu optimieren. Jedes der fünf Werke ist dabei ein geschlossenes System mit unterschiedlichen Lieferanten und Materialströmen. Zwei Werke in Berlin, Regensburg und Amberg haben bereits ein Warenwirtschaftssystem, welches zum Ende dieses Jahres durch den BinMan®abgelöst wird. Die ersten drei Standorte in Berlin (2x) und Leipzig sind bereits am 10. Oktober erfolgreich mit dem BinMan®gestartet. Der Go-live der übrigen zwei Standorte ist für Mitte Dezember und das BinMan®Roll-out für weitere Siemens AG Standorte für Anfang 2023 geplant.

Behältertracking in Echtzeit

An jedem Siemens AG Standort wird eine Vielzahl von Behältern in unterschiedlichsten Größen eingesetzt – von kleinen bis großen Kisten über Mehrweg-Kunststoffbehälter, Euro-Paletten aus Holz und Kunststoff sowie Gitterboxen bis zum Zug-Waggon als ein „Asset“. An den fünf Standorten gibt es aktuell 83 Behältertypen und 269 angeschlossene Lieferanten. Dabei ist die Siemens AG Eigentümerin aller eingesetzten Ladungsträger, inklusive der den Lieferanten zur Bereitstellung des benötigten Produktionsmaterials zur Verfügung gestellten Behältern. Damit wird viel Kapital in der Lieferkette gebunden. Außerdem ist sicherzustellen, dass allen Lieferanten „just in time“ genügend intakte Behälter zur Verfügung stehen, damit es nicht zu Lieferverzögerungen, Lieferungen in Ausweichverpackungen (AVP) oder – im Extremfall – zu Produktionsabrissen sowie zur aufwendigen und kostspieligen Behälternachbeschaffung kommt.

Durch die Einführung desBinMan®Behältermanagementsund dessen intelligenter Vernetzung mit den vorhandenen Systemen, ist der Behälterfluss immer und überall transparent. Der Leergutdisponent und die Entscheidungsträger können durch die BinMan®Software in Echtzeit alle Informationen über die Ladungsträger schnell und umfassend einsehen sowie proaktiv agieren. Dabei wird mit dem Lieferanten eine gemeinsame, transparente Datenbasis geschaffen, inklusive Vier-Augen-Prinzip, ohne dass diese ihre eigenen Systeme umstellen müssen.
Dies ermöglicht eine aktive Bestandssteuerung, wie eine exakte Bestandskontrolle inkl. Inventur, sowie eine nachhaltige Bestandsoptimierung – durch individuelle KPI-Reports zur kennzahlengestützten Entscheidungsfindung.

Standardnah effizient eingeführt

Im Zuge eines Vorprojekts wurden zwei Spezifikationsworkshops in Berlin und Regensburg mit Vertretern der jeweiligen Werke (Leipzig, Berlin, Regensburg, Amberg) durchgeführt, um sowohl die Details für das Einführungsprojekt gemeinsam abzustimmen als auch durch die Ermittlung des Deckungsgrades zwischen Software und Prozess entsprechende Gaps zu analysieren. Auf Basis dieser Gap-Analyse sowie des Migrations- und Roll-out Planes wurde die Einführung des BinMan®inhaltlich und wirtschaftlich konkretisiert. Im Anschluss erfolgten die Umsetzung und Einführung der Software, inkl. Migration, Schulung der KeyUSer und Lieferanten sowie Roll-out und Ramp-up. Generell wurde mit dem BinMan®sehr standardnah gestartet. Für das Werk in Amberg, welches bereits in der Vergangenheit ein anderes Warenwirtschaftssystem genutzt hat, wurde eine Softwareanpassung zur Abbildung eines spezifischen Prozessablaufes umgesetzt. Nach dem standardnahen Start des BinMan®sind weitere kundenindividuelle Anpassungen für die Siemens AG in den kommenden Phasen geplant.

Gute Zusammenarbeit und Aussicht auf mehr

„Besonders ist für uns, dass wir bei LOGSOL von der ersten Minute bis zum Go-live sehr umfassend betreut wurden. Alle Fragen, und das waren nicht wenige, wurden von den LOGSOL- Projektverantwortlichen sehr kompetent beantwortet. Auch softwaremäßig haben wir uns rundherum sehr wohl gefühlt. Vom Erstkontakt bis jetzt ist es eine sehr gute Partnerschaft. Wir pflegen ein sehr offenes Miteinander und tauschen uns sehr konstruktiv aus. Außerdem sind die qualifizierten zweitägigen Key-User-Schulungen auf Deutsch und Englisch sowie die Lieferanten-Schulungen sehr gut angekommen und haben zur schnellen Akzeptanz des neuenBehältermanagementsystemsbeigetragen.
Und natürlich hat uns der BinMan®mit seinem Leistungsumfang, sowohl bezüglich der wirtschaftlichen Betrachtung als auch insgesamt als Paket, positiv überrascht. Deshalb bin ich davon überzeugt, dass wir mit diesem Produktumfang und dieser Leistungsfähigkeit eine zukunftsorientierte, nachhaltige Softwarelösung gefunden haben, die man auf alle Siemens-Werke ausrollen könnte“, erläutert Thomas Exner, Projektleiter Supply-Chain-Management Logistic, Digitalisierung und Innovation, die Besonderheiten des BinMan®und des LOGSOL-Teams.

Und der verantwortliche LOGSOL- Projektmanager Dr. Sten Morawietz ergänzt: „Besonders ist für uns, dass es mit Herrn Exner einen zentralen Ansprechpartner für alle Werke gibt. Hier laufen alle Fäden zusammen, die Zusammenarbeit ist sehr produktiv und findet auf Augenhöhe statt. Das ermöglicht ein sehr gutes und effektives arbeiten. Das System ist aufgesetzt und bei den Werken bereits implementiert, so dass neue Werke mit geringem Aufwand integriert werden können. Von diesem wertvollen Skalierungseffekt kann jedes weitere Werk profitieren.“

Am 10. Oktober, dem Tag des Go-live der ersten Welle mit drei Werken, postet Sven Markert, Head & EVP Supply Chain Business Company Smart Infrastructure bei der Siemens AG, auf LinkedIn Folgendes: „Nach Wochen und Monaten harter Arbeit können wir stolz verkünden, dass der BinMan®ab heute an drei verschiedenen Siemens-Standorten eingesetzt wird. Im ersten Schritt haben wir die Anforderungen von Siemens ermittelt und in Spezifikationen für LOGSOL übersetzt. Auch der BinMan®wurde mit spezifischer Software an die betrieblichen Bedürfnisse von Siemens angepasst. Aus diesem Grund vertraut Siemens auf die Fähigkeiten unseres BinMan®, die Behälterverfügbarkeit und die Transparenz über die Lagerbestände zu erhöhen und gleichzeitig die internen Prozesskosten nachhaltig zu senken. Weitere Standorte stehen bereits für die zweite Welle im Dezember 2022 und Januar 2023 in der Warteschlange.“

Logistik
[pressebox.de] · 16.06.2025 · 10:10 Uhr
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