Minecraft-Schöpfer Notch unterstützt „Stop Killing Games“-Bewegung

10. Juli 2025, 16:07 Uhr · Quelle: DailyGame.AT
Minecraft-Schöpfer Notch unterstützt „Stop Killing Games“-Bewegung
Foto: Dailygame
Markus "Notch" Persson spricht sich klar für mehr Nutzerrechte aus und kritisiert die Lizenzpraxis großer Publisher.

Markus „Notch“ Persson, der Schöpfer von Minecraft, hat sich öffentlich zur EU-Initiative Stop Killing Games geäußert – einer Petition, die sich für den dauerhaften Zugang zu digitalen Spielen einsetzt, selbst wenn deren Online-Dienste eingestellt werden. Mit über 1,3 Millionen Unterschriften hat die Bewegung bereits die Schwelle erreicht, um auf EU-Ebene diskutiert zu werden.

Hier erfährst du, wie du den kostenlosen Superman-Skin in Minecraft erhälst.

Notchs Standpunkt zu Stop Killing Games: Eigentum statt Lizenz

In mehreren Beiträgen auf der Plattform X kritisierte Notch die Praxis großer Publisher, Spiele lediglich als Lizenzen statt als echtes Eigentum zu verkaufen. Sein provokanter Kommentar:

Wenn der Kauf eines Spiels kein Kauf ist, dann ist Raubkopieren auch kein Diebstahl.

Damit stellt er die gängige Geschäftslogik infrage, bei der digitale Käufe nicht mit echter Besitzkontrolle einhergehen. Plattformen wie Steam oder der PlayStation Store verkaufen meist nur Nutzungsrechte – was bedeutet, dass Spieler ihre „gekauften“ Spiele verlieren können, sobald Server abgeschaltet oder Lizenzverträge beendet werden.

Was fordert die Initiative konkret?

Die Petition Stop Killing Games, ins Leben gerufen vom YouTuber Ross Scott (Accursed Farms), zielt auf gesetzliche Regelungen ab, die Publisher verpflichten sollen:

  • Spiele auch nach dem Ende des Supports spielbar zu halten
  • Offline-Modi oder die Möglichkeit für private Server bereitzustellen
  • Die Kontrolle über Servertechnologie nicht exklusiv bei den Studios zu belassen

Notch unterstützt diese Forderungen, hat die Petition jedoch nicht unterschrieben, da er sich als parteiisch sieht und lieber direkt gegen AAA-Studios mit besseren Nutzerbedingungen antreten möchte.

Branchenreaktionen zu Stop Killing Games und gesellschaftliche Debatte

Die Initiative hat eine breite Diskussion ausgelöst:

  • Branchenverbände warnen vor wirtschaftlichen Folgen und technischen Herausforderungen.
  • Spieler und Entwickler fordern mehr Transparenz und Nutzerrechte.
  • Content Creator wie Jacksepticeye und penguinz0 haben die Petition öffentlich unterstützt und ihr Reichweite verliehen.

Notch geht sogar noch weiter: Er fordert, dass Studios die Kontrolle über Server vollständig aufgeben und der Community mehr Verantwortung übertragen – etwa durch Open-Source-Modelle oder Community-Hosting.

In diesem Beitrag gehen wir noch einmal genauer auf die Initiative ein.

Original: https://dailygame.at/minecraft-schoepfer-stop-killing-games-unterstuezer/

Gaming / Mobile Games / PC-Games / Minecraft / Spielerrechte
[dailygame.at] · 10.07.2025 · 16:07 Uhr
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