Merz betont Bedeutung der NATO-Ostflanke in Litauen
Bundeskanzler Friedrich Merz hat jüngst während seines Besuchs in Litauen auf die prekäre Sicherheitslage im Baltikum hingewiesen. Russlands expansive Bestrebungen stellen nicht nur eine Gefahr für die Ukraine dar, sondern bedrohen auch die Sicherheit Europas und des gesamten transatlantischen Bündnisses – so lautete die Botschaft des CDU-Vorsitzenden in Vilnius, zusammen mit dem litauischen Präsidenten Gitanas Nauseda.
Dieser betonte, dass die Situation im Baltikum weiterhin besorgniserregend sei. Im Rahmen seines Aufenthalts nahm Kanzler Merz am Aufstellungsappell der Bundeswehr-Panzerbrigade 45 teil. Diese Brigade soll die Ostflanke der NATO stärken, wie Merz erklärte. Er unterstrich die Entschlossenheit, das Bündnisgebiet vehement gegen jegliche Aggression zu verteidigen.
Nauseda lobte die Anwesenheit von Merz als ein starkes Signal. Darüber hinaus richtete der Kanzler den Blick auf die laufenden Anstrengungen zur Beilegung des Konflikts in der Ukraine. Ein Waffenstillstand sei das eindeutige Ziel. Merz betonte die Geschlossenheit der Europäer und warnte davor, dass Russland versuchen könnte, einen Keil zwischen die Bündnispartner zu treiben.
Wann immer möglich, stünden die Europäer gemeinsam mit den USA, verdeutlichte Merz.

