Meisterdiebe entkommen mit Millionenbeute aus Sparkasse Gelsenkirchen
Die ZDF-Fahndungssendung "Aktenzeichen XY... ungelöst", moderiert von Rudi Cerne, begann am Mittwochabend mit einem unerwarteten und aufsehenerregenden Knalleffekt. Die Zuschauer wurden mit den ohrenbetäubenden Klängen eines Kernbohrers konfrontiert, ein Gerät, das von bislang unbekannten Tätern genutzt wurde, um einen spektakulären Einbruch in die Sparkasse Gelsenkirchen zu begehen. Cerne bezeichnete diesen Vorfall als "Einbruch von historischem Ausmaß", bei dem die Diebe am 27. Dezember 2025 durch die Wand in den Tresorraum der Bank gelangt waren.
In der Sendung wurden gestochen scharfe Bilder aus den Überwachungskameras gezeigt, die die Täter mit ausgefallenen Kleidungsstücken präsentierten. Dazu gehörten ein Pullover mit auffälligem Muster, gelbe und auffallend rote Handschuhe sowie die gestohlenen Kennzeichen der Fluchtfahrzeuge. Cerne rief die Zuschauer eindringlich auf, sachdienliche Hinweise direkt an die Polizei in Gelsenkirchen weiterzuleiten.
Eine erste Bilanz nach der 90-minütigen Sendung zeigte, dass die meisten Hinweise zu einem komplett anderen Fall aus dem Jahr 1981 eingingen. Von neuen Informationen oder Hinweisen zum Einbruch in die Sparkasse in Essen, der die Ermittler vor große Herausforderungen stellt, war nicht die Rede. Der Einbruch war raffiniert geplant, denn die Täter überwanden mehrere Sicherheitssysteme, um in den hoch gesicherten Tresorraum einzudringen. Seitdem wird intensiv ermittelt, und die Polizei hat mit der Befragung von über 3.000 Schließfachbesitzern begonnen, um der Lösung des Falls einen Schritt näherzukommen.

