Martin Blessing künftig als Investitionsbotschafter für Deutschland aktiv
Der frühere Commerzbank-Chef Martin Blessing wird künftig auf internationalem Parkett als Werber für ausländische Investitionen in Deutschland auftreten. Beauftragt von Bundeskanzler Friedrich Merz, soll der erfahrene Finanzexperte die globalen Vorzüge des Investitionsstandorts Deutschland hervorheben. Besonders seine umfangreichen Kontakte in der internationalen Finanzwelt und sein exzellenter Ruf werden als entscheidende Faktoren für diesen Schritt gesehen, um Deutschlands Position im Standortwettbewerb deutlich zu stärken.
Interessanterweise belastet diese prestigeträchtige Ernennung den Staatshaushalt nur minimal, da Blessing für symbolische eine Euro pro Jahr tätig werden wird. Sein Aufgabenspektrum umfasst die gezielte Ansprache potenzieller Investoren und die Vermittlung der besonderen Stärken Deutschlands als Investitionsziel. Dabei wird er eng mit den relevanten Ministerien und Förderinstitutionen zusammenarbeiten, um eine maximale Wirkung zu erzielen.
Seine fundierte Branchenerfahrung sammelte Blessing zunächst ab 2001 im Vorstand der Commerzbank, die er von 2008 bis 2016 als CEO leitete. Auch nach seinem Ausscheiden aus der Commerzbank blieb er der Bankenwelt verbunden, indem er bis 2019 diverse Führungspositionen bei der Schweizer Großbank UBS bekleidete. Seit 2022 führt er den Verwaltungsrat der Danske Bank.

