Markus Söders umstrittener Vorstoß: Bürgergeld-Debatte entflammt die Koalition
Markus Söder hat mit seiner jüngsten Forderung, allen ukrainischen Geflüchteten statt Bürgergeld lediglich Asyl-Leistungen zukommen zu lassen, einiges Aufsehen erregt. Während dieser Vorschlag innerhalb der Alternative für Deutschland (AfD) auf uneingeschränkte Zustimmung stößt, zeigt sich die Stimmungslage in der Regierungskoalition durchaus gespalten. Auch innerhalb der Christlich Demokratischen Union (CDU) sind die Meinungen nicht einheitlich, obwohl die bestehende Planung eine ähnliche Regelung für neu ankommende Geflüchtete vorsieht. Obwohl Söders Ansatz auf den ersten Blick plausibel erscheinen mag, wird schnell deutlich, dass er die ohnehin angespannte Situation in der Koalition weiter belastet. Diese hat gerade mit weitaus dringlicheren Aufgaben zu kämpfen und muss nun zusätzlich mit den durch den Vorstoß entstandenen Spannungen umgehen. Die Frage, die sich vielen Beobachtern stellt: Was möchte Söder mit dieser Initiative zum Beginn der Sommerpause wirklich bezwecken? Politische Analysten und Beobachter verfolgen die Entwicklung mit großem Interesse, bleibt doch abzuwarten, wie sich die Lage innerhalb der Koalition weiterentwickeln wird. Die Sommerpause könnte also weniger ruhig verlaufen, als es sich so mancher Politiker erhofft hatte.

