Macron fordert UN-Mission zur Stabilisierung des Gazastreifens
Der französische Präsident Emmanuel Macron setzt sich mit Nachdruck für eine UN-Stabilisierungsmission im Gazastreifen ein. Seiner Ansicht nach ist dies der einzige sinnvolle Weg, um die untragbare Lage sowohl für die Geisel-Familien als auch die Bewohner des Gazastreifens zu bewältigen. Im Namen von Menschlichkeit und Frieden muss diese Lösung Vorrang haben. Macron lehnt eine israelische Militäroperation strikt ab und plädiert stattdessen für eine internationale Koalition unter der Schirmherrschaft der UN, um dem Terrorismus effektiv entgegenzutreten, den Gazastreifen zu stabilisieren und die betroffene Bevölkerung zu unterstützen. Ein zentraler Bestandteil dieser Mission soll die Entwaffnung und Entmilitarisierung der Hamas sowie die Förderung einer palästinensischen Führung sein. Macron appelliert an den UN-Sicherheitsrat, dieses Vorhaben aktiv zu verfolgen. Kritik ließ Macron auch an Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu nicht vermissen, insbesondere bezüglich dessen Pläne zur Ausweitung des Gaza-Kriegs. Eine solche Eskalation bezeichnete Macron als katastrophales Vorhaben, das unbedingt vermieden werden muss. Der französische Staatschef fordert eine sofortige und dauerhafte Waffenruhe, um den anhaltenden Konflikt zu beenden und weiteren Schaden abzuwenden.

