Lufthansa im Aufwind: Vorbereitungen für die Sommermonate trotz Quartalsverlust
Dank ihrer erfolgreichen Tochtergesellschaften und einem soliden Standbein in Europa konnte die Lufthansa-Gruppe das Geschäftsjahr trotz eines saisonal bedingten operativen Verlusts von 722 Millionen Euro positiv einläuten. Die Erwartungen richten sich nun auf das zweite Quartal, in dem traditionell der Betrieb an Fahrt aufnimmt und wirtschaftliche Erfolge verzeichnet werden sollen. Die kommenden Ergebnisse sind für Donnerstag um 07:00 Uhr angekündigt.
Zukunftsorientiert richtet CEO Carsten Spohr seinen Fokus mehrmals über den Atlantik. In den USA stehen 15 fabrikneue Boeing 787 bereit, deren Zulassung jedoch noch aussteht. Diese werden dringend für den Einsatz ab Herbst benötigt, während weitere Bestellungen in Seattle getätigt wurden. Ein Zoll-Abkommen mit der EU verhindert, dass zusätzliche Kosten durch Einfuhrzölle entstehen, wie EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen versichert.
Die Nachfrage nach transatlantischen Flügen bleibt ein wichtiger Punkt. Bereits vor drei Monaten stellte Lufthansa eine gewisse Zurückhaltung bei Buchungen fest, insbesondere bei den kostengünstigeren Tickets, womöglich beeinflusst durch die Politik von Donald Trump. Trotz dieser Unsicherheiten hält Lufthansa an ihrem ehrgeizigen Ziel fest, den operativen Gewinn von 1,65 Milliarden Euro aus dem Vorjahr signifikant zu übertreffen.

