LPKF: Der Laserspezialist im Spannungsfeld von Verlust und Zukunftshoffnung
Die anhaltende Krise in der Automobilindustrie und ein umfassendes Sparprogramm haben den auf Lasertechnologie spezialisierten LPKF-Konzern im Jahr 2024 unter Druck gesetzt. Das im SDax gelistete Unternehmen musste einen Nettoverlust von 4,5 Millionen Euro hinnehmen, nachdem im Vorjahr noch ein Gewinn von 1,8 Millionen Euro verzeichnet wurde.
Trotz der schwierigen Lage gelang es LPKF, ein bereinigtes operatives Ergebnis von 0,1 Millionen Euro zu erzielen, sodass das Unternehmen zumindest dieser Kennzahl zufolge in minimalem Umfang schwarze Zahlen schrieb. Für die Zukunft ist der Ausblick jedoch positiv. Vorstandschef Klaus Fiedler erwartet eine Erholung und prognostiziert für das kommende Jahr 2025 einen Umsatzanstieg auf 125 bis 140 Millionen Euro, nach einem leichten Rückgang auf knapp 123 Millionen Euro im Jahr zuvor.
Auch die operative Marge soll sich verbessern und zwischen sechs und neun Prozent betragen. Frühere Prognosen für das erste Quartal sehen hingegen noch einen erheblichen Umsatzrückgang auf 25 bis 28 Millionen Euro sowie einen operativen Verlust von 3,5 bis 1,5 Millionen Euro vor. Aktionäre des Unternehmens müssen 2024 jedoch weiterhin auf eine Dividende verzichten und auf die Realisierung der optimistischen Pläne des Konzerns setzen.
Die Herausforderungen sind enorm, doch mit einer besseren Perspektive für 2025 könnte der Laserspezialist wieder auf Erholungskurs gehen.

