Leichte Entspannung bei Erzeugerpreisen in der Eurozone
Die jüngsten Zahlen von Eurostat zeigen eine moderate Entwicklung der Erzeugerpreise in der Eurozone, die im Februar um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vormonat gestiegen sind. Diese Zuwachsrate liegt unter den Prognosen der Wirtschaftsexperten, die einen Anstieg von 0,3 Prozent erwartet hatten.
Interessanterweise wurde die zuvor gemeldete Erhöhung von 0,8 Prozent für Januar auf 0,7 Prozent korrigiert. Ein entscheidender Faktor für diese abgeschwächte Preisentwicklung sind die Energiepreise, die weniger stark stiegen als angenommen. Diese Entwicklung trägt dazu bei, den allgemeinen Preisdruck zu mindern.
Auf Jahressicht verzeichneten die Erzeugerpreise einen Anstieg von 3,0 Prozent, was den Erwartungen der Volkswirte entsprach. Da die Erzeugerpreise häufig Einfluss auf die Verbraucherpreise haben, bleibt mit Spannung abzuwarten, wie die Europäische Zentralbank auf diese Entwicklungen reagieren wird.
Eine mögliche Zinsentscheidung steht in der Sitzung Mitte März an.

