Lanxess unter Druck: Gewinnausblick revidiert und Aktie im Sinkflug
Lag der jüngste Kursverlauf von Lanxess bereits auf Abwärtskurs, so könnte sich dieser Trend nun weiter fortsetzen. Der Chemiekonzern sieht sich gezwungen, die Prognosen für das laufende Geschäftsjahr zu korrigieren. Ein wesentlicher Grund dafür liegt in den aktuellen Veränderungen der US-Zollpolitik, die nicht ohne Folgen für das Unternehmen bleiben.
Auf der Handelsplattform Tradegate verzeichnete die Lanxess-Aktie daraufhin ein Minus von drei Prozent, wobei der Kurs vorbörslich auf 23,57 Euro absank. Sollte die Marke von 23,24 Euro unterschritten werden, stünde die Aktie auf dem tiefsten Stand seit April.
Analyst Chetan Udeshi von JPMorgan bemerkte in einem ersten Kommentar, dass die Absenkung der Prognosen für das laufende Geschäftsjahr umfangreicher sei als angenommen. Konzernchef Matthias Zachert passt die Erwartung für das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) im Jahr 2025 an und rechnet nun mit 520 bis 580 Millionen Euro, während zuvor 600 bis 650 Millionen Euro prognostiziert wurden. Dies veranlasst Experten dazu, weiterhin eine Schwäche der Aktie zu vermuten.

