Kylie Minogue: Darum lässt sie sich nicht 'in eine Schublade stecken'
(BANG) - Kylie Minogue hat über die "stille Entschlossenheit" gesprochen, die sie seit Jahrzehnten antreibt, sowie über ihre Weigerung, sich "definieren" zu lassen.
Die 57-jährige Pop-Ikone sagt, dass sie die Vorstellung schon lange ablehne, festgelegt oder darauf reduziert zu werden, was sie angeblich nicht tun könne – etwas, das sie auch in ihrer Netflix-Dokuserie 'Kylie', die am 20. Mai bei Netflix erscheint, thematisiert.
Sie sagte gegenüber Variety: "Ich habe in den letzten Tagen versucht, das herauszufinden. Und irgendwie hängt es damit zusammen, nicht definiert werden zu wollen, damit, dass wir alle 'Werke in Arbeit' sind, dass wir alle in Bewegung sind."
Die 'I Should Be So Lucky'-Hitmacherin verglich ihre Einstellung sogar mit der berühmten Szene aus 'Dumm und Dümmer', in der sich Jim Carreys Figur an den kleinsten Hoffnungsschimmer klammert. Sie sagte: "Es ist wie bei 'Dumm und Dümmer'. Er ist in das Mädchen verliebt. Er fragt: 'Wie stehen die Chancen?' Sie sagt: 'Eins zu einer Million.' Und er sagt: 'Also gibt es eine Chance!'"
Dieser hartnäckige Optimismus sei eine treibende Kraft während ihrer gesamten Karriere gewesen – besonders dann, wenn andere bereits entschieden hätten, wer sie sein solle. Sie sagte: "Sperrt mich nicht ein! Ich bin selbstreflektiert genug, um zu wissen, dass ich nicht die Person war … sie hatten erwartet, dass ich jemand anderes sein würde. Also gebt mir eine Chance! Aber glücklicherweise habe ich mir selbst eine Chance gegeben. Dafür werde ich mir dankbar sein."
Die Sängerin gab zu, dass ihre größten Kämpfe oft innerlich stattfinden, und beschrieb ihre Widerstandskraft als etwas Leises, aber Kraftvolles. Sie erklärte: "Ich könnte in alle möglichen Schwierigkeiten geraten. Da geht es schon wieder los! Was passiert, geschieht in meinem Kopf, und es ist eine stille Entschlossenheit. Ein stilles Gefühl von Erfolg."
Selbst mit der großen Dokumentation, die ihre Lebensgeschichte erzählt, besteht Kylie darauf, dass sie sich immer noch nicht leicht zusammenfassen lasse – und genau das gefalle ihr. Sie fügte hinzu: "Ich spreche darüber, mich nicht in eine Schublade stecken zu lassen, und ich glaube immer noch nicht, dass ich nach einer dreistündigen Dokumentation so leicht definierbar bin. Und damit bin ich glücklich."
Kylie startete ihre Karriere Ende der 1980er-Jahre, nachdem sie durch die Seifenoper 'Neighbours' bekannt geworden war. Später verkaufte sie weltweit mehr als 80 Millionen Tonträger und wurde zu einer der beständigsten Chartgrößen der Popmusik.


