KWS Saat strebt Weiterentwicklung mit ehrgeizigen Wachstumszielen an
Der renommierte Saatguthersteller KWS Saat hat seine Wachstumsstrategie für die kommenden Jahre bekanntgegeben. Bis zum Geschäftsjahr 2028 plant das Unternehmen ein jährliches organisches Umsatzwachstum von drei bis fünf Prozent. Diese Wachstumsbestrebungen wurden am Donnerstag in Einbeck kommuniziert. Zu beachten ist, dass diese Ziele ohne Berücksichtigung von Währungs- und Portfolioeffekten formuliert wurden.
Im Geschäftsjahr 2025/26 rechnet KWS aufgrund der Herausforderungen im Agrarsektor und einer Abnahme des Russlandgeschäfts, resultierend aus Importrestriktionen, mit einem organischen Umsatzwachstum von rund drei Prozent. Die Gewinnmarge auf das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) soll sowohl im laufenden Geschäftsjahr als auch mittelfristig stabil zwischen 19 und 21 Prozent liegen. Diese Zielvorgaben sind ambitioniert, jedoch in Anbetracht der derzeitigen Marktsituation realistisch.
Im vorherigen Geschäftsjahr konnte KWS Saat einen Umsatz von 1,68 Milliarden Euro erzielen, was dem Niveau des Vorjahres entspricht. Allerdings sank das organische Umsatzwachstum auf ein Prozent. Das EBITDA verzeichnete einen Rückgang von 13,4 Prozent und liegt bei 350,5 Millionen Euro. Zudem schloss das Unternehmen das Jahr mit einem Nettogewinn von 140 Millionen Euro ab, etwa ein Viertel weniger als im Vorjahreszeitraum. Diese Zahlen reflektieren bereits den Verkauf des südamerikanischen Maisgeschäfts.

