Krypto-Sprung: Handelsabkommen beflügelt Bitcoin über 100.000 Dollar
Ein vielversprechendes Handelsabkommen zwischen den USA und Großbritannien hat den Bitcoin-Kurs in neue Höhen katapultiert. Auf Bitstamp durchbrach die bekannteste Kryptowährung am Donnerstag die Marke von 100.000 US-Dollar und erreichte sogar einen Spitzenwert von 100.527 US-Dollar. Damit schaffte der Bitcoin zum ersten Mal seit Februar den Sprung über diese bedeutende Schwelle, nachdem er vorher noch unter 97.000 Dollar gehandelt wurde.
Auch andere digitale Währungen wie Ethereum, Solana und XRP verzeichneten deutliche Wertzuwächse. Die Euphorie auf den Märkten für risikoreiche Anlagen wurde durch das frisch unterzeichnete Handelsabkommen zwischen den USA und Großbritannien befeuert. Die Investoren blicken nun optimistisch nach vorn in der Hoffnung auf weitere internationale Handelslösungen.
"Zentral ist die Aussicht auf einen großen Durchbruch im Handelsstreit zwischen den USA und China," so Timo Emden von Emden Research. "Es wäre möglich, dass Anleger das Allzeithoch von rund 109.400 Dollar ins Visier nehmen." Doch der Analyst mahnt zur Vorsicht: "Die Handelskonflikte sind keineswegs ausgeräumt und könnten jederzeit neue Runden einläuten."
Der Bitcoin erlebte bereits am 20. Januar seines vorläufigen Höhepunkts, als Optimismus über ein günstigeres regulatorisches Umfeld den Kurs zum Amtsantritt von Donald Trump auf fast 109.400 Dollar schnellen ließ. In der Folgezeit dämpfte die US-Zollpolitik allerdings immer wieder die Kursentwicklung.

