Krypto-Preis-Analyse: ETH, XRP, ADA, BNB und HYPE

Diese Woche erlebte der Kryptomarkt einen der stärksten Rückgänge in diesem Bärenmarkt, wobei viele Kryptowährungen zweistellige Verluste verzeichneten. Im Fokus stehen Ethereum, Ripple, Cardano, Binance Coin und Hyperliquid.
Ethereum (ETH)
Ethereum verzeichnete einen Rückgang von 17%, wobei die Unterstützung bei $1.800 nicht gehalten werden konnte und nun als Widerstand fungiert. Der aktuelle Kurs liegt unter $1.700, und es fehlt an Kaufinteresse. Eine mögliche Erholung könnte bei der Unterstützung von $1.500 einsetzen, einem Niveau, das zuletzt Anfang 2025 eine Umkehr erlebte. Sollte der Abwärtstrend anhalten, könnte der Kurs erneut die Marke von $1.000 ansteuern.
Ripple (XRP)
XRP fiel um 14% und erreichte ein neues Tief. Der Kursrückgang unterhalb des blauen Wimpels war ein frühes bärisches Signal. Die $1-Marke könnte als psychologische Unterstützung fungieren, jedoch bleibt es fraglich, ob sie in einem weiterhin bärischen Marktumfeld gehalten werden kann. Sollte $1 als Widerstand fungieren, könnte der Kurs auf $0,80 fallen.
Cardano (ADA)
Cardano erlebte einen dramatischen Rückgang von 30%, nachdem die Unterstützung bei $0,24 durchbrochen wurde. Der Kurs fiel auf $0,15, das nun als Unterstützung dient. Angesichts des anhaltenden Verkaufsdrucks ist es jedoch fraglich, ob diese Marke gehalten werden kann. Die Stimmung ist auf einem Tiefpunkt, und eine Erholung scheint derzeit unwahrscheinlich.
Binance Coin (BNB)
Binance Coin erlebte eine klassische "Bait-and-Switch"-Bewegung. Nach dem Durchbruch des Widerstands bei $690 fiel der Kurs um über 20% auf die Unterstützung bei $580 zurück. Diese Bewegung deutet auf Schwäche hin, und ein weiterer Rückgang unter $580 könnte den Kurs auf $500 drücken, insbesondere wenn der Gesamtmarkt weiterhin schwach bleibt.
Hype (HYPE)
HYPE fiel auf das Niveau von vor einer Woche zurück und testet nun den Ausbruch bei $60. Sollte diese Unterstützung nicht halten, könnte der Kurs auf $50 zurückfallen, wo sich eine wichtige Unterstützung befindet. Trotz eines erfolgreichen Jahres scheint eine Korrektur überfällig, und eine Konsolidierung wäre ideal, um eine noch stärkere Korrektur zu vermeiden.

