Hinter den Kulissen: Glasfasernutzung in Mehrfamilienhäusern

05. Juni 2026, 13:46 Uhr · Quelle: Pressebox
Hinter den Kulissen: Glasfasernutzung in Mehrfamilienhäusern
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Der Datenverbrauch im Festnetz steigt 2026 um 12,3 Prozent. Ein eigener Glasfaseranschluss wird in Mehrfamilienhäusern dadurch zunehmend relevant.

Beverungen, 05.06.2026 (PresseBox) - Der Datenhunger in Deutschland wächst weiter. Nach der aktuellen 27. TK-Marktanalyse 2026 von VATM und DIALOG CONSULT wird das genutzte Datenvolumen im Festnetz im Jahr 2026 auf 187,5 Milliarden Gigabyte ansteigen. Das entspricht einem Plus von 12,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr und durchschnittlich 412,3 Gigabyte pro Monat und Breitbandanschluss.

Für Mehrfamilienhäuser bedeutet das: Der eigene Glasfaseranschluss in der Wohnung wird immer wichtiger. Denn immer mehr Anwendungen laufen gleichzeitig über den Anschluss — vom Videostreaming über Homeoffice und Cloud-Anwendungen bis hin zu Smart Home, Gamingdiensten, Videotelefonie oder digitalen Lernplattformen.

Glasfaser im Mehrfamilienhaus: Der eigene Anschluss wird wertvoller

In vielen Haushalten ist das Internet schon lange nicht mehr nur für E-Mails und zum Surfen da. Parallel laufen heute Videokonferenzen, Streamingdienste, Online-Games, Cloud-Backups, Smart-TVs, Sicherheitskameras, Sprachassistenten, Wärmepumpensteuerungen, smarte Thermostate oder digitale Schul- und Lernplattformen.

Gerade in Mehrfamilienhäusern zeigt sich deshalb schnell, ob die vorhandene Infrastruktur noch zum tatsächlichen Nutzungsverhalten passt. Wenn mehrere Personen gleichzeitig arbeiten, streamen, lernen oder spielen, kommt es nicht nur auf hohe Downloadraten an. Auch stabile Uploads, geringe Latenzen und eine zuverlässige Verbindung werden entscheidend.

Der Trend ist eindeutig: Laut Bitkom nutzen inzwischen 87 Prozent der Menschen ab 16 Jahren in Deutschland Videos, Sendungen oder Filme per Streaming. Klassisches Fernsehen über Kabel, Satellit oder Antenne liegt mit 86 Prozent erstmals knapp dahinter. Gleichzeitig nutzen laut Bitkom bereits 48 Prozent der Deutschen Smart-Home-Anwendungen — von smarter Heizungssteuerung über Beleuchtung bis hin zu Sicherheitslösungen. Auch mobiles Arbeiten bleibt relevant: der Trend zum Homeoffice bleibt ungebrochen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes arbeiteten 2025 ca. 25 Prozent der Erwerbstätigen zumindest gelegentlich im Homeoffice.

Damit wird deutlich: Der Breitbandanschluss ist zur zentralen Versorgungsinfrastruktur in der Wohnung geworden.

Anwendungen, die den Datenbedarf treiben

Der steigende Datenverbrauch entsteht nicht durch eine einzelne Anwendung, sondern durch die Summe vieler digitaler Alltagsroutinen:

Streaming und Mediatheken: Filme, Serien, Live-Sport und TV-Angebote werden immer häufiger über das Internet genutzt. Besonders HD- und 4K-Inhalte erhöhen das Datenvolumen spürbar.

Homeoffice und Videokonferenzen: Stabile Verbindungen sind für Videocalls, VPN-Zugänge, große Dateiübertragungen und Cloud-Dienste entscheidend. Der Upload wird dabei fast genauso wichtig wie der Download.

Smart Home: Immer mehr Geräte sind dauerhaft verbunden — von Thermostaten und Steckdosen über Kameras bis zu Sprachassistenten. Viele Anwendungen laufen im Hintergrund und benötigen eine stabile Verbindung.

Gaming und Cloud-Gaming: Updates, Downloads und Online-Multiplayer stellen hohe Anforderungen an Bandbreite und Reaktionszeit. Eine niedrige Latenz verbessert das Nutzungserlebnis deutlich.

Mehrpersonenhaushalte: In Mehrfamilienhäusern treffen viele dieser Anwendungen häufig gleichzeitig aufeinander. Während eine Person im Videocall ist, streamt eine andere, ein Kind nutzt eine Lernplattform und im Hintergrund laufen Cloud-Backups oder Smart-Home-Dienste.

Teilen war gestern

Ein moderner Wohnungsanschluss schafft mehr Unabhängigkeit und Planbarkeit. Statt sich eine begrenzte Gebäudelösung oder veraltete Hausverkabelung zu teilen, erhalten Mieterinnen, Mieter und Eigentümerinnen und Eigentümer mit Glasfaser eine zukunftsfähige Infrastruktur direkt in der Wohnung.

Aktuell können sich Mieter und Eigentümer in den Ausbaugebieten der sewikom in Mehrfamilienhäusern ab drei Wohneinheiten den schnellen Einstieg zum besten Preis sichern.

Glasfaser als Standortvorteil für Immobilien

Für Eigentümerinnen, Eigentümer und Immobilienverwaltungen bietet der Glasfaserausbau im Bestand zusätzliche Vorteile. Ein moderner Anschluss macht die Wohnungen zukunftssicher, verbessert die digitale Nutzbarkeit des Gebäudes und schafft eine Infrastruktur, die langfristig mitwachsen kann.

Gerade weil der Datenbedarf weiter steigt, ist Glasfaser nicht nur ein Komfortthema, sondern ein Beitrag zur Zukunftsfähigkeit von Wohnraum. Was heute für Streaming, Homeoffice und Smart Home gebraucht wird, bildet morgen die Grundlage für weitere digitale Dienste im Alltag.

Weitere Informationen unter:

www.sewikom.de/beratung
[email protected]
 

Netzwerke / Glasfaser / Breitbandausbau / Mehrfamilienhäuser / Datenvolumen / Homeoffice / Smart Home
[pressebox.de] · 05.06.2026 · 13:46 Uhr
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