Krisenzeichen: Anlegernerven angespannt durch Nahost-Konflikt
Die anhaltende Unsicherheit rund um den Konflikt zwischen Israel und dem Iran hat am Dienstag den deutschen Aktienmarkt in die Knie gezwungen. Nach erfreulichen Kursgewinnen zum Wochenanfang gerieten die Märkte erneut unter Druck, was auf die plötzlich erfolgte Abreise von US-Präsident Donald Trump vom G7-Gipfel in Kanada zurückgeführt wird.
Trump’s Verlassen des Gipfels sorgte für neue Spekulationen über die angespannte Lage im Nahen Osten, die prompt die Nerven der Anleger strapazierten. Der DAX, das Herzstück des deutschen Aktienmarkts, sank um 1,1 Prozent und beendete den Tag bei 23.437 Punkten, wobei er die Gewinne des Vortages vollständig zurückgab.
Ebenso verzeichnete der MDax, der die Entwicklung mittelgroßer Unternehmen abbildet, ein Minus von 1,1 Prozent und schloss bei 29.676 Zählern. Auch der EuroStoxx 50, der als Barometer für die Eurozone dient, konnte sich der allgemein gedrückten Stimmung nicht entziehen und zeigte ähnliche Schwächen.

