Grayscale reicht S-1-Antrag für HYPE ETF bei der SEC ein

Grayscale hat bei der US-amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde SEC einen S-1-Antrag eingereicht, um den Grayscale HYPE ETF zu lancieren. Der ETF soll den Preis von HYPE (abzüglich Gebühren) nachbilden und könnte unter bestimmten Bedingungen auch Staking-Belohnungen einbeziehen. Geplant ist eine Notierung an der NASDAQ unter dem Ticker GHYP.
Diese Initiative erfolgt in einer Zeit, in der Hyperliquid zunehmendes Interesse von Akteuren aus der traditionellen Finanzwelt auf sich zieht. In dieser Woche hat S&P 500 Dow Jones Indices den S&P 500 Index an die Hyperliquid-basierte Plattform Trade.xyz lizenziert, um unbefristete Verträge auf der dezentralen Börse (DEX) anzubieten. Dies ist der erste derartige Vertrag, der auf institutionellen Indexdaten basiert.
Die dezentrale Kryptowährungsbörse stand auch im Fokus während der ersten Kriegstage zwischen den USA, Israel und Iran. Sie diente als primäre Informationsquelle für Ölpreisnotierungen während der Wochenendhandelszeiten, als konventionelle Börsen geschlossen waren. Das offene Interesse an ölbezogenen Märkten auf Hyperliquids HIP-3 überstieg dabei $1,4 Milliarden.
Der S-1-Antrag garantiert zwar keine Genehmigung, signalisiert jedoch die Absicht und ermöglicht es den Regulierungsbehörden, das Angebot zu prüfen. Sollte der GHYP ETF genehmigt werden, würde er traditionellen Investoren eine Möglichkeit bieten, in das Hyperliquid-Ökosystem zu investieren, ohne direkt mit der Krypto-Infrastruktur interagieren zu müssen – ähnlich wie es derzeit bei BTC- und ETH-ETFs der Fall ist.

