Kontroverse Gasförderung vor Borkum: Bundesumweltminister setzt klare Grenzen
Die neueren Entwicklungen rund um das geplante Gasförder-Abkommen mit den Niederlanden sorgen weiterhin für Diskussionsstoff. Bundesumweltminister Carsten Schneider hat dabei unmissverständlich betont, dass Bohrungen in Schutzgebieten für ihn nicht in Frage kommen.
Während der Haushaltsberatungen im Bundestag stellte der SPD-Politiker klar, dass etwaige Vorhaben dieser Art seine Unterstützung nicht erhalten werden. Vergangene Woche hatte das Bundeskabinett die umstrittenen Pläne zur Gasförderung vor der Nordseeinsel Borkum prinzipiell gutgeheißen.
Dies bedeutet jedoch nicht das endgültige grüne Licht, denn die Zustimmung des Bundestages und des Bundesrates steht noch aus. Parallel dazu zeigen sich Umweltschützer alarmiert und haben rechtliche Schritte eingeleitet.
Sie befürchten ernsthafte Beeinträchtigungen für das angrenzende Unesco-Weltnaturerbe Wattenmeer.

