Kohlen zwischen Kontroversen: Internationale Atomgespräche im Fokus
Rafael Grossi, der Direktor der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), erhöht den diplomatischen Druck auf den Iran, während sich die bevorstehenden Verhandlungen zwischen Teheran und Washington entfalten. Grossi plant für diese Woche eine Reise in die iranische Hauptstadt, wie er in sozialen Medien verkündete. Am Mittwoch soll er dort laut Berichten iranischer Medien eintreffen.
Grossis Twitter-Botschaft unterstreicht die Dringlichkeit diplomatischer Lösungen und hebt die Notwendigkeit einer fortgesetzten Zusammenarbeit zwischen dem Iran und der IAEA hervor. Die unzureichende Kooperation Teherans sowie die Anreicherung von nahezu waffenfähigem Uran verstärken die Spannungen um das iranische Nuklearprogramm spürbar.
Unterdessen streben die USA gemeinsam mit westlichen Alliierte wie Israel danach, die nuklearen Ambitionen des Iran zu bremsen. Bereits in seiner ersten Amtszeit hatte der ehemalige US-Präsident Donald Trump im Jahr 2018 den Wiener Atomdeal einseitig verlassen, der einstige Vereinbarungen zur Begrenzung des iranischen Nuklearprogramms beinhaltete und im Tausch Sanktionen aufheben sollte.
Im letzten Samstag wurde mit der Aufnahme von Gesprächen in Maskat, die durch Oman vermittelt wurden, eine neue Verhandlungsrunde eingeleitet. Die zweieinhalbstündigen Gespräche wurden als respektvoll und konstruktiv gewürdigt. Fortführende Gespräche sind für diesen Samstag in Rom angesetzt, nachdem der Iran, die USA und Oman eine entsprechende Anfrage an Italien gestellt hatten. Italiens Außenminister Antonio Tajani bestätigte das Treffen während eines Besuchs in Osaka.

