Klöckner & Co: Stahlpreise katapultieren Gewinnprognose in neue Höhen
Der globale Stahlhändler Klöckner & Co, auch bekannt als Klöco, rechnet im zweiten Quartal dieses Jahres aufgrund gestiegener Stahlpreise, insbesondere auf dem US-amerikanischen Markt, mit einem erheblich gesteigerten operativen Ergebnis. Vorstandsvorsitzender Guido Kerkhoff prognostiziert ein um Sondereffekte bereinigtes Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von 60 bis 90 Millionen Euro, wie das Unternehmen aus dem SDax kürzlich mitteilte.
Diese Prognose stellt eine bedeutende Verbesserung im Vergleich zum Vorjahreszeitraum dar. Im ersten Quartal des laufenden Jahres erfüllte Klöco die Markterwartungen mit einem operativen Ergebnis von 42 Millionen Euro, was dem gleichen Niveau wie im Vorjahr entspricht. Trotz eines Umsatzes von 1,7 Milliarden Euro, welcher aufgrund von Preisentwicklungen leicht unter dem des Vorjahres lag, konnte Klöco seine Verluste im Jahresvergleich von 32 Millionen Euro auf 28 Millionen Euro senken.
Für die Zukunft hat sich Klöco ehrgeizige Ziele gesetzt: Bis 2030 strebt das Unternehmen ein deutlich profitableres Geschäftsmodell an und plant, ein bereinigtes operatives Ergebnis im mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Bereich zu erzielen. Diese Strategie verspricht, das Unternehmen nachhaltig zu stärken und langfristig wettbewerbsfähig zu machen.

