Kanzleramtschef Frei zeigt sich offen für Diskussion zur Stromsteuerentlastung
Im Spannungsfeld zwischen wirtschaftlichen Erfordernissen und der Entlastung privater Haushalte hat Thorsten Frei, Kanzleramtschef und CDU-Politiker, ein offenes Ohr für Anpassungen bei der Stromsteuer signalisiert. In einem Interview mit der ARD betonte Frei seine Bereitschaft, über alle Optionen zu sprechen, mahnte jedoch zur Vorsicht hinsichtlich der Herkunft der benötigten finanziellen Mittel.
"Eine Umschichtung im Bundeshaushalt wäre unumgänglich", so Frei. Sollten sich binnen der Koalition tragfähige Alternativen präsentieren, stünde Frei Gesprächen offen gegenüber.
Bereits zur Debatte steht, ob die Subventionierung von Wärmepumpen gestrichen werden könnte, um eine Steuererleichterung für private Haushalte zu ermöglichen. Trotz aller Diskussionen versicherte der Kanzleramtschef, dass das umstrittene Kabinettspaket auch eine signifikante Entlastung für Bürger vorsähe.
Diese beinhalte eine Reduzierung der Netzentgelte ab Januar 2026 sowie die Abschaffung der Gasspeicherumlage. Laut Koalitionsvertrag zwischen Union und SPD soll die Stromsteuer grundsätzlich auf das europäische Mindestmaß gesenkt werden.
Die Koalition hat sich das Ziel gesetzt, dies schnellstmöglich in Angriff zu nehmen. Auch für den Fall, dass im Zuge der bevorstehenden Haushaltsdebatten im Bundestag effektivere Lösungen gefunden werden, sei Frei offen für weitere Senkungen der Stromsteuer.

