DACH-Channel setzt auf KI
GTIA State of the Channel Report 2026 zeigt höchsten KI-Reifegrad unter allen untersuchten Regionen

28. Mai 2026, 10:08 Uhr · Quelle: Pressebox
DACH-Channel setzt auf KI
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DACH-Channel setzt auf KI: GTIA State of the Channel Report 2026 zeigt höchsten Reifegrad unter allen untersuchten Regionen.
31 Prozent der IT-Dienstleister in der DACH-Region gelten als KI-getrieben. Der Channel bleibt relevant.

Illinois, 28.05.2026 (PresseBox) - 31 Prozent der IT-Dienstleister in der DACH-Region bezeichnen sich laut dem neuen GTIA State of the Channel Report als KI-getriebene Unternehmen. Damit erreicht die DACH-Region den höchsten Anteil unter allen untersuchten Regionen. Die Ergebnisse zeigen: Der Channel lässt die Phase reiner KI-Experimente zunehmend hinter sich und entwickelt KI zu einem festen Bestandteil von Geschäftsmodellen, Kundenangeboten und internen Abläufen. Gleichzeitig bleibt die Relevanz des Channels hoch: Nur noch 2 Prozent der Befragten sehen einen Bedeutungsverlust – ein deutlicher Rückgang gegenüber 15 Prozent im Jahr 2023.

Der State of the Channel Report von GTIA untersucht die zentralen Trends, Chancen und Herausforderungen im IT-Channel. Die quantitative Studie in der DACH-Region basiert auf einer Online-Umfrage unter Channel-Experten, die im Dezember 2025 durchgeführt wurde. Insgesamt nahmen 130 Befragte an der Umfrage teil.

Für die DACH-Region zeigt die Studie einen Channel, der sich in einem Umfeld aus steigender technologischer Komplexität, wachsender Bedeutung von KI, anhaltend hoher Nachfrage nach Cybersecurity und externem wirtschaftlichem Druck neu ausrichtet. Die Ergebnisse machen deutlich: IT-Dienstleister bewerten den Channel weiterhin als relevant, sehen aber zugleich einen klaren Wandel in Geschäftsmodellen, Angeboten und operativen Strategien.

DACH-Region erreicht Spitzenwert bei KI-Reife

Besonders deutlich wird die Entwicklung beim Blick auf KI: 31 Prozent der IT-Dienstleister in der DACH-Region ordnen sich als „KI-getrieben“ ein – der höchste Anteil unter allen untersuchten Regionen. Diese Unternehmen generieren bereits Umsätze mit KI, verfügen über eine formale KI-Führung und haben operative Strategien rund um KI integriert. Damit wird KI zunehmend von einem Experimentierfeld zu einem strukturellen Bestandteil des Geschäftsmodells, der Kundenangebote und der internen Abläufe.

Ein weiteres starkes Signal liefert die Einschätzung zum Zustand des DACH-Channels insgesamt: Nur noch 2 Prozent der Befragten sehen einen Bedeutungsverlust. 2023 lag dieser Wert noch bei 15 Prozent. Gleichzeitig bewerten 48 Prozent der IT-Dienstleister in der DACH-Region den Channel als „relevant und stabil“, während 49 Prozent ihn als „relevant und im Umbruch“ einschätzen. Der DACH-Channel zeigt sich damit deutlich gefestigter und bewegt sich von reaktiver Anpassung hin zu strategischer Positionierung.

KI und Cybersecurity werden zu zentralen Wachstumskategorien

Auch auf Angebotsseite gewinnt KI deutlich an Bedeutung: 41 Prozent der IT-Dienstleister erwarten, dass KI- und Cybersecurity-Services in den nächsten zwei Jahren die wichtigsten Kategorien für Umsatzwachstum sind. Dabei gehen 24 Prozent davon aus, dass KI-Services den deutlichsten Sprung machen.

Damit entwickelt sich KI nicht nur intern zu einem Effizienz- und Transformationsfaktor, sondern auch zu einem konkreten Umsatztreiber im Serviceportfolio. Cybersecurity bleibt zugleich ein stabiler Nachfragebereich, da Unternehmen weiterhin Unterstützung beim Schutz vor einer dynamischen Bedrohungslandschaft benötigen.

Komplexität schafft Chancen, externe Faktoren erhöhen den Druck

Neben KI bleibt die zunehmende technologische Komplexität ein zentraler Wachstumstreiber: 38 Prozent der Befragten sehen darin den wichtigsten Faktor für die Stärke des Channels. Gleichzeitig nennen 33 Prozent externe Faktoren wie Weltwirtschaft, Inflation oder Zinssätze als größte Hindernisse. Der DACH-Channel bewegt sich damit in einem Umfeld, das von Chancen und Unsicherheit zugleich geprägt ist.

„Unsere Ergebnisse zeigen, dass der DACH-Channel KI nicht mehr nur beobachtet, sondern zunehmend strategisch nutzt. Gleichzeitig bleibt seine Rolle als vertrauenswürdiger Partner für Unternehmen hochrelevant – gerade weil technologische Komplexität, Cybersecurity-Anforderungen und wirtschaftliche Unsicherheit weiter zunehmen“, sagt Carolyn April, Vice President, Head of Research & Market Intelligence bei GTIA. „Für IT-Dienstleister entstehen daraus klare Chancen, wenn sie ihre Kompetenzen, Angebote und Geschäftsmodelle gezielt weiterentwickeln.“

Der vollständige State of the Channel Report 2026 steht GTIA-Mitgliedern exklusiv zur Verfügung. Medienvertreterinnen und -vertreter erhalten den Report gerne auf Anfrage.

Software / IT-Channel / Künstliche Intelligenz / Cybersecurity / GTIA / DACH-Region / State of the Channel Report
[pressebox.de] · 28.05.2026 · 10:08 Uhr
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