JPMorgan startet umfangreiches Aktienrückkaufprogramm
Für Aufsehen sorgt derzeit die Ankündigung der US-amerikanischen Großbank JPMorgan, die den Rückkauf eigener Aktien im enormen Umfang von 50 Milliarden US-Dollar plant. Dies entspricht einem Gegenwert von etwa 42,6 Milliarden Euro. Der Verwaltungsrat hat diesem ambitionierten Vorhaben bereits grünes Licht gegeben. Die Mitteilung erfreute Anleger und kam am Dienstagabend nach Börsenschluss in New York.
Neben dem Rückkaufprogramm gibt es weitere, erfreuliche Nachrichten für Investoren: Die Quartalsdividende wird angehoben und soll im dritten Quartal von bisher 1,40 Dollar auf 1,50 Dollar pro Aktie steigen. Diese positiven Nachrichten führten dazu, dass die Aktie von JPMorgan im nachbörslichen Handel einen Kursanstieg von 0,8 Prozent verzeichnete.
Mit diesem Vorstoß sendet JPMorgan ein klares Signal des Vertrauens in die eigene Unternehmensstärke aus und belohnt zugleich seine Aktionäre durch die Erhöhung der Dividende. Der Aktienrückkauf wird als ein strategischer Schritt gewertet, um den Aktienwert zu stützen und das Vertrauen in den Finanzmarkt weiter auszubauen.

