JPMorgan bremst Lufthansa-Aktien: Unsichere Zeiten für Anleger
Die renommierte US-Bank JPMorgan hat sich kritisch zu den Aktien der Lufthansa geäußert und ihnen das Prädikat "Negative Catalyst Watch" verpasst. Diese Einschätzung gepaart mit den gesenkten Prognosen für das operative Ergebnis (Ebit) für das Jahr 2025 um 3 Prozent wirft einen Schatten auf die Aussichten des deutschen Luftfahrtunternehmens. Analyst Harry Gowers positioniert sich mit seinen Vorhersagen somit 9 Prozent unter dem Konsens der Datendienstleister von Bloomberg.
Gowers äußerte Besorgnis über die Preisentwicklung der Lufthansa, insbesondere auf den Transatlantik-Routen, die das Unternehmen weiterhin finanziell belasten könnten. Diese negativen Aussichten spiegeln sich auch in der fundamentalen Einstufung wider, die mit einem Kursziel von 5 Euro unverändert auf "Underweight" bleibt.
Im Gegensatz dazu sieht Gowers für die International Airlines Group (IAG) positivere Zeiten voraus. Diese zeichnet er mit "Positive Catalyst Watch" aus und erwartet eine Divergenz der Aktienentwicklung, welche bislang auf Jahressicht ähnliche Verläufe aufwiesen. Die Spekulationen über die künftige Entwicklung der Aktien beider Fluggesellschaften lassen Raum für spannende Beobachtungen an den Finanzmärkten.

