Japan: Geld- und Bewährungsstrafe für Switch-Modder wegen Raubkopien
In Japan wurde ein 58-jähriger Mann wegen der Modifikation und dem Weiterverkauf von Switch-Konsolen verurteilt. Er hatte gebrauchte Geräte technisch verändert, sodass diese raubkopierte Spiele abspielen konnten. Zudem bot er ein Paket mit 27 vorinstallierten, nicht lizenzierten Spielen an. Das berichtet RKC News.
Die modifizierten Konsolen wurden laut Ermittlungen für etwa Yen 28.000 (EUR 170) verkauft. Damit lagen die Preise unter dem offiziellen Verkaufspreis von Nintendo. Eine neue Switch kostet aktuell rund Yen 32.978 Yen (EUR 200).
Ein japanisches Gericht verhängte eine Geldstrafe von Yen 500.000 (EUR 3.100). Zudem wurde eine zweijährige Haftstrafe ausgesprochen, die für drei Jahre zur Bewährung ausgesetzt ist.
Es handelt sich um den ersten bekannten Fall in Japan, bei dem eine Person wegen der gewerblichen Modifikation von Switch-Konsolen strafrechtlich verfolgt wurde.

