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Lieferumfang und erster Eindruck
Schon beim Auspacken zeigt sich, dass der Lefant M3 Max nicht nur als einzelner Roboter, sondern als komplettes Reinigungssystem gedacht ist. Zum Paket gehören neben dem Roboter auch die passende Station, Wischmodule sowie das übliche Zubehör für den Start. Positiv fällt auf den ersten Blick auf, dass der Sauger im Vergleich zu manch anderem Modell mit Station recht kompakt wirkt. Das kann gerade in kleineren Wohnungen oder bei engen Stellflächen ein Vorteil sein. Auch die Station macht einen aufgeräumten Eindruck und soll im Alltag möglichst viel Wartung abnehmen.
Der Lefant M3 Max macht auf Anhieb einen sehr guten Eindruck. Die rotierenden Wischplatten sitzen magnetisch im Sauger und auch in der Station ist die Verdeckklappe vor dem Staubsaugerbeutel magnetisch angebracht - das gefällt mir sehr gut! Auch die Materialien fühlen sich hochwertig an. Weiter positiv zu erwähnen ist der üppige Lieferumfang: Reinigungslösung, zwei Staubsaugerbeutel, zwei Seitenbürsten, zwei Filter und Wischpads in zweifacher Ausführung.


Technische Ausstattung: Das steckt im Lefant M3 Max
Auf dem Papier bringt der Lefant M3 Max einige Funktionen mit, die man sonst eher aus höheren Gerätekategorien kennt. Dazu zählen unter anderem eine automatische Staubabsaugung, eine Reinigung der Mopps mit warmem Wasser, eine Mopp-Trocknung sowie eine automatische Reinigungsmitteldosierung. Dazu kommen eine Lasernavigation, Teppicherkennung mit Moppanhebung sowie App- und Sprachsteuerung.
Lefant nennt außerdem eine besonders hohe Saugleistung von bis zu 20.000 Pa, rotierende Mopps mit 200 Umdrehungen pro Minute und eine Moppanhebung um 9 mm, damit Teppiche beim Wischen nicht unnötig nass werden. Auch Dual-Band-WLAN und eine teils eher ungewöhnliche Apple-Watch-Kompatibilität gehören zu den beworbenen Funktionen. Im Alltag gilt aber wie so oft: Nicht die Zahl auf dem Datenblatt entscheidet, sondern wie sauber Böden am Ende wirklich werden und wie zuverlässig das System arbeitet.


Einrichtung und App
Die Einrichtung eines Saugroboters ist heute fast genauso wichtig wie die eigentliche Reinigungsleistung. Schließlich bringt die beste Hardware wenig, wenn App, WLAN-Anbindung oder Kartenerstellung unnötig kompliziert sind. Beim Lefant M3 Max setzt der Hersteller auf eine App-Steuerung mit verschiedenen Einstellmöglichkeiten. Dazu gehören voraussichtlich Reinigungspläne, Sperrzonen, unterschiedliche Reinigungsmodi und weitere Individualisierungen für einzelne Räume. Interessant ist auch, dass nicht nur 2,4-GHz-, sondern auch 5-GHz-WLAN unterstützt wird. Das ist nicht selbstverständlich und kann im Alltag durchaus praktisch sein.
Die Einrichtung der App war schnell erledigt und es erwartete mich direkt auch ein Softwareupdate - immer ein gutes Zeichen, wenn Produkte nachhaltig aktualisiert werden. Auch die erste "Fahrt" mit dem Lefant M3 Max verlief gut. Dabei fuhr er nicht, wie ich es von anderen Saugrobotern kannte, drauf los und saugte und kartierte dabei, sondern er machte eine ausgiebige Erkundungstour und hat sich alles genau angeschaut. Danach konnte man also direkt seine Karte bearbeiten: Räume einteilen, Sperrzonen errichten UND was mir besonders gefällt: eine Reihenfolge festlegen wie der Sauger fahren soll und ob der Lefant in den Räumen nur Saugen oder Saugen und Wischen soll und auch welche Intensität er dabei wählen soll.
Bei den Einstellungen zu der Station kann man einen Rhythmus festlegen, wie oft der Lefant zur Station zurückkehren soll, um die Mops auszuwaschen und wie lange er nach dem Wischen diese trocknen soll. Zudem kann man "heißes Wasser" als Wischwassertemperatur wählen. Meiner Meinung nach ist das ein bisschen zu euphorisch formuliert: das Wasser ist gerade mal warm. Auch bei der Trocknung hatte ich nicht das Gefühl, dass besonders heiße Luft aus dem Sauger herauskam. Hier vielleicht ein kleiner Kritikpunkt. 3 Stunden Mopptrocknung reichen aber völlig aus, damit dieser wirklich trocken ist und keine Gerüche entstehen.

Saugleistung im Alltag
Gerade bei einem Modell wie dem Lefant M3 Max, das mit sehr hoher Saugkraft beworben wird, ist die Praxis entscheidend. Auf Hartböden sollte ein guter Saugroboter Staub, Krümel, Haare und alltäglichen Schmutz zuverlässig aufnehmen. Spannend wird es auf Teppichen oder an schwer erreichbaren Stellen entlang von Kanten und Möbeln. Die hohe Pa-Angabe klingt zwar beeindruckend, ist für sich genommen aber noch kein Garant für ein gutes Ergebnis. Im Alltag zählt vielmehr, wie effizient Bürste, Luftstrom, Navigation und Fahrweise zusammenspielen. Für Haushalte mit Tieren dürfte außerdem interessant sein, ob Haare sauber aufgenommen werden und ob sich diese schnell in der Bürste verfangen.
Im Alltag - gerade auf Hartböden - ist eine hohe Pa Saugleistung oft gar nicht von Nöten. Hier musste ich aber feststellen, dass der Lefant M3 Max sich oft den Schmutz (z.B. Krümel) des Öfteren selbst wieder in den schon gereinigten Bereich geschossen hat mit seiner Seitenbürste. Auch die recht schmale Hauptbürste nimmt Krümel am Rand nicht so gut auf. Dennoch ist das Reinigungsergbenis insgesamt überzeugend. Gerade auf Teppich. Hier wird die Saugleistung automatisch nach oben angepasst und auch die Wischplatten werden nach oben eingefahren, sodass die nassen Pads nicht den Teppich verschmutzen.

Wischfunktion: Praktisch oder eher Zusatzfunktion?
Viele Saugroboter können inzwischen auch wischen, aber nicht jedes System überzeugt im Alltag. Beim Lefant M3 Max setzt der Hersteller auf rotierende Mopps, eine automatische Reinigung mit warmem Wasser und anschließende Trocknung. Das klingt zunächst nach einem angenehm pflegeleichten Konzept. Besonders interessant ist die automatische Moppanhebung, wenn Teppich erkannt wird. Dadurch soll verhindert werden, dass Teppichflächen beim Wischvorgang feucht werden. In der Praxis erwies sich die 9mm Anhebung als äußerst praktisch - so kommen Teppich nicht in Berührung mit den feuchten Wischmopps. Die Ausnahme stellen Hochfloorteppich da, da diese oft höher aufbauen.
Im Lieferumfang befand sich eine Reinigungslösung, welche in einen eingebauten Tank, der sich zwischen Frischwassertank und Schmutzwassertank befindet, eingefüllt werden soll. Diese Reinigungslösung wird dann immer in der richtigen Dosis auf die Wischpads verteilt. Der Duft ist angenehm und nicht zu aufdringlich. Eine sehr gute Idee! Von dem Wischen sollte man allerdings nicht zu viel erwarten. Ich hatte zuvor immer die einfachste Variante von Wischrobotern. Diese, die nur ein feuchtes Mikrofasertuch hinter sich herziehen. Bei diesem habe ich mir allerdings mehr erhofft. Dadurch, dass die zwei rotierenden Wischpads wirklich auf den Boden gedrückt werden und auch regelmäßig gereinigt werden, hatte ich auf Fleckenentfernung gehofft. Aber eingetrocknete Kaffeeflecken sind schon zu viel. Für eine Grundreinigung eignet sich die Wischfunktion damit meiner Meinung nach nicht. Positiv zu erwähnen ist aber, da die Wischfunktion so einfach integriert ist und der Sauger sich am Ende selbst reinigt, nutzt man die Wischfunktion viel mehr. Ein tägliches Wischen gabs bei mir vorher mit keinem Gerät. Daher hält der Lefant M3 Max den Boden so sauber wie keiner zuvor.

Navigation und Hinderniserkennung
Lefant setzt beim M3 Max auf eine dToF-Lasernavigation und zusätzliche Sensorik zur Hinderniserkennung. Ziel ist eine strukturierte Reinigung mit möglichst wenigen Kollisionen und weniger festgefahrenen Situationen unter Möbeln oder an Kabeln. Genau hier trennt sich im Alltag oft Marketing von Praxis. Viele Hersteller versprechen heute eine besonders clevere Hinderniserkennung, doch nicht jedes System erkennt kleine Gegenstände, flache Hindernisse oder herumliegende Kabel zuverlässig. Im Test sollte deshalb genau beobachtet werden, wie vorsichtig der Roboter an Möbel heranfährt, ob er sauber um Tischbeine navigiert und wie oft Eingriffe nötig sind.
Bei uns im Test fuhr der Lefant M3 Max sehr selbstbewusst und zielorientiert durch die Wohnung. Tatsächlich merkt man sehr schnell, dass der Roboter nicht wie alte Modelle an Hindernisse heranfährt und durch die Berührung erst ein Umfahren probiert: der Lefant M3 Max erkennt die Hindernisse auch schon vorher. So hatte ich dementsprechend auch wirklich gar kein Problem mit der Navigation. Premiere bei mir im Test!
Station und Wartung
Ein großer Teil des Komforts entsteht bei solchen Geräten nicht durch den Roboter selbst, sondern durch die Station. Der Lefant M3 Max soll hier viel Arbeit abnehmen: Staub wird automatisch abgesaugt, die Mopps werden gereinigt und danach getrocknet. Der große Staubbehälter der Station soll außerdem dafür sorgen, dass nicht ständig geleert werden muss. Im Alltag ist aber auch wichtig, wie leicht sich die Station selbst sauber halten lässt. Wenn sich Schmutz schnell sammelt oder schlecht entfernen lässt, bringt die beste Automatik wenig. Positiv klingt hier die abnehmbare Bodenplatte, weil sich angesammelter Dreck so leichter entfernen lassen könnte.
Und genau hier kann der Lefant M3 Max richtig punkten. Das Gerät braucht so gut wie keine Wartung. Einfach jeden Tag laufen lassen und die Bude bleibt wie von Zauberhand ordentlich. Einzig die Trocknung nach dem Ende der Reinigung ist für meinen Geschmack etwas zu laut. Da ich diese auf 3h eingestellt habe, ist das schon ein permanentes Hintergrundgeräusch im Esszimmer.

Wie bekannt ist Lefant eigentlich?
Im Vergleich zu Marken wie Ecovacs, Eufy, Roborock oder Dreame ist Lefant vielen Käufern in Deutschland noch deutlich weniger geläufig. Die Marke ist jedoch schon länger im Bereich Saugroboter aktiv und hat sich vor allem mit vergleichsweise preisorientierten Modellen einen Namen gemacht. Während einige bekannte Hersteller inzwischen ein sehr breites Premium-Segment abdecken, versucht Lefant häufig, moderne Funktionen zu einem etwas niedrigeren Preisniveau anzubieten.
Gerade deshalb ist ein genauer Blick interessant: Denn bei weniger bekannten Marken stellt sich für viele nicht nur die Frage nach der Reinigungsleistung, sondern auch nach App-Qualität, Verarbeitung, Ersatzteilversorgung und langfristiger Alltagstauglichkeit. Mit dem M3 Max positioniert sich Lefant sichtbar ambitionierter und will offenbar auch Kunden ansprechen, die sonst eher bei etablierten Marken schauen würden. Für Käufer kann das spannend sein, wenn Preis und Ausstattung stimmen. Gleichzeitig ist bei solchen Geräten wichtig, nicht nur auf das Datenblatt zu schauen, sondern auf die tatsächliche Umsetzung im Alltag.
Fazit
Der Lefant M3 Max startet mit einer interessanten Mischung aus hoher Ausstattung, praktischen Komfortfunktionen und einigen Funktionen, die in dieser Kombination nicht selbstverständlich sind. Gerade die große Station, die Warmwasser-Mopp-Reinigung, die Teppicherkennung und die flexible Steuerung machen das Modell auf den ersten Blick interessant.
Stärken:- Hohe Saugkraft auf Teppich
- nahezu keine Wartung nötig, dank Selbstreinigung
- gute Navigation
- sehr gute Einstellungsmöglichkeiten in der App
- etwas zu schmale Hauptbürste
- nur eine Seitenbürste
- laute Trocknung
FAQ zum Lefant M3 Max
Ist der Lefant M3 Max eher ein günstiger Geheimtipp oder nur ein weiterer Saugroboter?
Der Lefant M3 Max ist vor allem deshalb interessant, weil er auf dem Papier viele Komfortfunktionen mitbringt, die man sonst eher von bekannteren Marken aus höheren Preisklassen kennt. Ob er wirklich zum Geheimtipp wird, hängt aber davon ab, wie gut Saugleistung, Wischfunktion, Navigation und Station im Alltag zusammenspielen.
Kann der Lefant M3 Max Teppiche beim Wischen wirklich trocken lassen?
Der Hersteller setzt auf eine automatische Teppicherkennung mit Moppanhebung. Dadurch sollen Teppiche beim Wischvorgang nicht unnötig nass werden. In der Praxis kommt es aber darauf an, wie zuverlässig die Erkennung arbeitet und wie hoch die Teppiche im eigenen Zuhause tatsächlich sind.
Wie gut eignet sich der Lefant M3 Max für Haushalte mit Tierhaaren?
Der Lefant M3 Max wird auch für Haushalte mit Tierhaaren beworben. Hohe Saugkraft, Bürstensystem und automatische Station klingen dafür passend. Entscheidend ist aber, ob Haare im Alltag wirklich sauber aufgenommen werden und sich nicht zu schnell in Bürsten oder Rollen verfangen.
Wie viel Arbeit nimmt die Station des Lefant M3 Max tatsächlich ab?
Die Station soll viel Wartung übernehmen, etwa durch automatische Staubabsaugung, Mopp-Reinigung und Trocknung. Dadurch muss man nicht nach jeder Reinigung selbst Hand anlegen. Ganz ohne Pflege geht es aber trotzdem nicht, denn Wasserbehälter, Schmutzwasser, Bürsten und Station müssen weiterhin regelmäßig kontrolliert und gereinigt werden.
Lohnt sich der Lefant M3 Max im Vergleich zu Roborock, Ecovacs oder Dreame?
Genau das ist für viele die spannendste Frage. Der Lefant M3 Max will mit umfangreicher Ausstattung und interessanten Funktionen punkten. Gegen etablierte Marken muss er im Alltag aber erst zeigen, dass nicht nur das Datenblatt überzeugt, sondern auch App, Reinigungsergebnis, Navigation und Langzeitkomfort.
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