Ist ein Wohnungswechsel während der Corona-Pandemie sinnvoll?
Glücklicherweise gibt es trotz Lockdowns kein Umzugsverbot. Der Wohnungswechsel sollte jedoch innerhalb Deutschlands erfolgen, da verschiedene Länder unterschiedliche Regeln anwenden könnten. Die zuständigen Behörden sollten frühestmöglich kontaktiert werden. Es ist auch wichtig, dass Sie nicht mit Corona infiziert oder unter Quarantäne gestellt sind. Wer infiziert ist oder sich in Quarantäne befindet und auf Testergebnisse wartet, darf die Wohnung nicht verlassen - was auch einen Umzug unmöglich macht. Obwohl die neuen Regelungen einheitlicher sind, haben verschiedene Bundesländer immer noch unterschiedliche Regelungen. Man sollte immer den Inzidenzwert der jeweiligen Gemeinde im Auge behalten - ab einer Inzidenz von mehr als 200 dürfen sich Einwohner nur noch in einem Umkreis von 15 Kilometern von ihrer Wohnung entfernen, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Im Zweifelsfall sollten Sie die zuständigen Behörden sowohl des derzeitigen Wohnungsortes als auch des neuen Wohnungsortes im Voraus fragen. Im Allgemeinen wird in diesem Fall der Wohnungswechsel jedoch als triftiger Grund für das Hinwegsehen über die 15-km-Regel angesehen.
Corona - Was sollte bei einem Wohnungswechsel beachtet werden?
Natürlich müssen die geltenden Hygienevorschriften eingehalten werden. Das heißt: Schütteln Sie nicht die Hände, berühren Sie nicht Ihr Gesicht, waschen Sie Ihre Hände häufig mit Seife und halten Sie einen Abstand von mindestens anderthalb Metern ein. Leider ist der letzte Punkt beim Tragen von Möbeln in einer engen Wohnung nicht immer realisierbar. Aber Sie sollten darauf achten, dass die Wohnung, auch wenn es kalt ist, immer gut belüftet ist. Außerdem sollten Sie, statt Freunde oder Verwandte als Umzugshelfer einzusetzen, lieber ein Unternehmen damit beauftragen. Es ist zwar nicht verboten, private Umzugshelfer einzusetzen (solange geltende Kontaktbeschränkungen eingehalten werden), aber um eine Ansteckung mit Corona zu vermeiden, sollten Sie lieber auf die Umzugshilfe von Umzugsunternehmen setzen, da diese beim Wohnungswechsel sehr viel effektiver sind, besonders, da für sie keine Kontaktbeschränkungen gelten. Allerdings werden derzeit auch in Umzugsunternehmen ungewöhnliche Maßnahmen ergriffen: Fahrzeuge werden regelmäßig desinfiziert und viele Unternehmen statten ihre Umzugshelfer inzwischen mit Handschuhen aus und verteilen sie auf so wenige Fahrzeuge wie möglich. Außerdem herrscht in den meisten Fällen Maskenpflicht, besonders, wenn Sie sich in einer Großstadt wie Berlin aufhalten. Verpackungen wurden normalerweise von den Umzugshelfern abgeholt, müssen nun jedoch aus hygienischen Gründen von Ihnen selbst entsorgt werden.
Worauf müssen Sie bei der Beauftragung eines Umzugsunternehmens achten?
Da die Berechnungsmethode von Umzugsunternehmen unterschiedlich ist, sollten Sie sich am besten auf einen Festpreis einigen. Das Umzugsunternehmen sollte die Möglichkeit haben, vorab einen Termin vor Ort zu vereinbaren. Denn unter anderem ist die Menge der zu transportierenden Güter entscheidend für den Preis. Einige Dinge können auch vorab von Ihnen selbst erledigt werden, ohne viele Umzugshelfer. Zum Beispiel können Sie selbst schon einige Dinge in Ihrer Wohnung einpacken, um so Geld zu sparen.
Wie hoch ist das Ansteckungsrisiko mit Corona bei einem Wohnungswechsel?
Das Infektionsrisiko mit Corona unterscheidet sich nicht wirklich von anderen Situationen, in denen Sie mit anderen Menschen in Kontakt treten. Natürlich macht es einen Unterschied, ob Sie aufs Land ziehen oder beispielsweisen nach Berlin. Während der Corona-Pandemie in eine Großstadt wie Berlin zu ziehen, sollte am besten vermieden werden, da besonders Berlin ein großer Infektionsherd ist. Natürlich liegt es aber an Ihnen, ob Sie dieses Risiko auf sich nehmen möchten und in eine Großstadt ziehen wollen. Berlin ist sehr schön - nur zu Coronazeiten eben auch risikoreich. Es gilt also: Ob Großstadt oder nicht, halten Sie sich an geltende Hygienevorschriften und Kontaktbeschränkungen. So senken Sie Ihr Infektionsrisiko, auch wenn Sie in eine Großstadt ziehen.


