Iran ruft Indien und Pakistan zur Besonnenheit auf
Im Ringen um Frieden zwischen Indien und Pakistan hat sich die iranische Regierung als Vermittler angeboten und mahnt zur Zurückhaltung. Ismail Baghai, Sprecher des iranischen Außenministeriums, äußerte seine Besorgnis über die jüngsten militärsichen Spannungen zwischen den beiden Atommächten. Er zeigte sich hoffnungsvoll, dass es noch Möglichkeiten zur Deeskalation gibt.
Teheran, so Baghai, setze auf seine ausgeglichenen Beziehungen zu beiden Staaten, um Wege aus der Krise zu finden. Abbas Araghtschi, Irans Außenminister, befand sich am Montag zu Gesprächen in Islamabad, der Hauptstadt Pakistans, um dort seine Mittlerrolle auszugestalten. Der Rückendeckung durch den Iran vertraute Ausdruck seines Engagements, um die Wogen zu glätten.
Ob die für Donnerstag geplante Weiterreise des Ministers nach Indien umgesetzt wird, bleibt jedoch abzuwarten. Der Konflikt verschärfte sich, nachdem Indien in der Nacht auf Montag militärische Ziele in Pakistan sowie im umstrittenen Gebiet Kaschmirs angriff. Das pakistanische Militärs berichtet von 26 Todesopfern und 46 Verletzten infolge dieser Operation.

