Ifo: Jedes vierte Unternehmen meldet zu geringe Büro-Auslastung

16. Mai 2025, 07:46 Uhr · Quelle: dts Nachrichtenagentur
26,3 Prozent der Unternehmen in Deutschland beklagen eine Unterauslastung ihrer Büroflächen, was zu einem Trend der Verkleinerung der Büros führt. Besonders Dienstleistungsunternehmen sind betroffen, da viele Büros größer sind als notwendig.

München - Mehr als ein Viertel der Unternehmen in Deutschland, 26,3 Prozent, hält die eigenen Büroflächen für nicht ausreichend ausgelastet. Das zeigen neue Ergebnisse der Ifo-Konjunkturumfrage.

Immer mehr Unternehmen verkleinern deshalb ihre Büroflächen. 10,3 Prozent haben dies bereits getan, 12,5 Prozent planen eine Verkleinerung in den kommenden fünf Jahren. "Im Vergleich zu unserer letzten Umfrage hat sich der Trend zur Verkleinerung verstärkt. Ein wesentlicher Grund dafür ist die Unterauslastung der Büroflächen wegen Homeoffice", sagte Ifo-Forscher Simon Krause.

Seit August 2024 hat der Anteil der Unternehmen mit erfolgter Verkleinerung von 6,2 auf 10,3 Prozent sowie mit geplanter Verkleinerung von 8,3 auf 12,5 Prozent zugenommen. Einige Unternehmen haben ihr Raumangebot bereits verringert und wollen dies in Zukunft fortsetzen. Besonders häufig verkleinern große Dienstleistungsunternehmen ihre Büros. 19,2 Prozent haben bereits verkleinert und 22,7 Prozent planen dies innerhalb der nächsten fünf Jahre. In der Industrie (9,7 Prozent erfolgt, 10,1 Prozent geplant), im Handel (4,1 bzw. 8,2 Prozent), im Baugewerbe (1,3 bzw. 2,9 Prozent) und bei kleinen Unternehmen (6,6 bzw. 9,5 Prozent) ist der Anteil geringer. "Der Büroimmobilienmarkt befindet sich in einem strukturellen Wandel", sagte Krause. "Unternehmen setzen verstärkt auf Effizienz, flexible Nutzung und neue Arbeitsplatzkonzepte."

Eine Erklärung für die zunehmenden Verkleinerungen liefern neue Zahlen zur Nutzung der Büros. Aktuell melden 26,3 Prozent der Unternehmen eine Unterauslastung ihrer Büroflächen. Nur 4,6 Prozent berichten von Überauslastung und 69,2 Prozent sehen eine angemessene Nutzung. Vor allem Dienstleistungsbranchen wie Werbung und Marktforschung (60,9 Prozent), Informationsdienstleistungen (59,6 Prozent), Film und Fernsehen (59,4 Prozent), IT (53,4 Prozent) und Telekommunikation (49,5 Prozent) verzeichnen eine Unterauslastung ihrer Büros. "Unsere Ergebnisse zeigen, dass viele Büros größer sind, als es das Nutzungsverhalten verlangt", sagte Krause. "Für viele Unternehmen ist das ein Anlass, ihren Flächenbedarf zu überdenken, insbesondere in wirtschaftlich angespannten Zeiten. Diese Schieflage erhöht den Anpassungsdruck und wird den Büroimmobilienmarkt wegen langfristiger Mietverträge noch über Jahre beschäftigen."

Wirtschaft / Deutschland / Unternehmen / Immobilien
16.05.2025 · 07:46 Uhr
[0 Kommentare]
Frankfurter Börse
Frankfurt/Main - Der Dax ist am Dienstag mit leichten Verlusten in den Handelstag gestartet. Gegen 9: 30 Uhr wurde der deutsche Leitindex mit rund 24.850 Punkten berechnet und damit 0,1 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Daimler Truck, Infineon und die Commerzbank, am Ende Adidas, SAP und Brenntag. "Der Dax beginnt das Jahr mit einer neuen Welle des […] (00)
vor 5 Minuten
Paul Mescal
(BANG) - Paul Mescal würde "den Verstand verlieren", wenn er zwei Jahre Pause vom Schauspielern machen würde. In einem Interview mit der Zeitung 'The Guardian' vom 2. Januar sagte der 29-Jährige, er lerne gerade, dass er "nicht glaube, so viel weitermachen zu können". Nun stellte der irische Schauspieler klar, dass er damit vor allem eine Auszeit von der Promotion kommender Projekte meinte. Paul – […] (00)
vor 1 Stunde
Withings Body Scan 2 – Ein neuer Standard für die Gesundheitsvorsorge zu Hause
Mit der Erfindung der weltweit ersten vernetzten Waage im Jahr 2009 etablierte sich Withings als Pionier im Bereich Connected Health. Jetzt setzt das Unternehmen einen neuen Meilenstein in der präventiven Gesundheitsvorsorge: mit  Body Scan 2, der fortschrittlichsten Longevity-Station für zu Hause. In Zusammenarbeit mit führenden Forschungszentren für Herz- und Stoffwechselerkrankungen entwickelt […] (00)
vor 1 Stunde
Bandai Namco veröffentlicht Walkthrough-Trailer zu CODE VEIN II
Bandai Namco Entertainment Europe veröffentlicht heute einen neuen Trailer zu CODE VEIN II, der Einblicke in ein weitläufiges Spielgebiet sowie das Fähigkeiten- und Partnersystem bietet. Außerdem wird die Demo zum CODE VEIN II Character Creator ab dem 23. 2026 Januar verfügbar sein, bevor das Spiel am 30. Januar 2026 für PlayStation 5, Xbox Series X|S und PC (via Steam) erscheint. Das Video […] (00)
vor 11 Stunden
Neue Staffel von «Are You The One?» startet im Januar mit 21 Singles
21 Singles suchen ab Ende Januar unter der Sonne Thailands ihr Perfect Match und kämpfen um 200.000 Euro. Am 20. Januar 2026 startet die siebte Staffel von Are You The One?. Erneut ziehen 21 Singles gemeinsam in eine Villa in Thailand, um mithilfe von Matching Nights und Dates ihren idealen Partner zu finden. Moderiert wird wie gewohnt von Sophia Thomalla. Nur wenn spätestens in der zehnten Matching Night alle zehn Lichter angehen, darf sich […] (00)
vor 1 Stunde
Fitnessgeräte
Wiesbaden (dpa) - Haben Sie zu Hause ein Ergometer, ein Laufband oder einen Crosstrainer? Gut jeder vierte Haushalt in Deutschland hat mindestens ein Fitnessgerät, wie das Statistische Bundesamt mitteilte.  Rund 12,9 Millionen Fitnessgeräte gab es im Jahr 2023 in den privaten Haushalten. Diese verteilten sich auf 10,5 Millionen Haushalte. Den Zahlen zufolge besaßen zu diesem Zeitpunkt […] (00)
vor 10 Minuten
Bitcoin 2026: Diese Faktoren könnten den Kurs stützen
Gedämpfte Erwartungen nach dem Rekordjahr Der Bitcoin notiert rund 30 Prozent unter seinem Allzeithoch. Große Banken haben ihre Kursziele für 2026 nach unten angepasst, bleiben aber grundsätzlich optimistisch. Die Spannbreite der Prognosen zeigt, wie groß die Unsicherheit im Markt weiterhin ist. Institutionelle Anleger als wichtiger Kurstreiber Ein zentrales Argument für stabile oder steigende […] (00)
vor 35 Minuten
Notfallvorsorge Bargeld: Warum es in der Krise unverzichtbar ist
Bietigheim-Bissingen, 06.01.2026 (PresseBox) - Empfehlungen zur Bargeldhöhe für Notfälle In Krisensituationen ist es entscheidend, auf Bargeld zurückgreifen zu können. Doch wie viel Bargeld sollte man tatsächlich zu Hause haben? Die Empfehlungen variieren, aber eine gängige Faustregel besagt, dass jeder Haushalt mindestens 500 bis 1.000 Euro in bar vorrätig haben sollte. Diese Summe ermöglicht […] (00)
vor 1 Stunde
 
Die Debatte um die Lockerung der Kennzeichnungspflicht für geringfügig gentechnisch veränderte […] (00)
Ein Stromausfall im Südwesten Berlins hat den Einsatz der Bundeswehr notwendig gemacht. Am […] (00)
Mit einem frisch an der Hüfte operierten Markus Söder an der Spitze haben die […] (00)
Nach dem US-Angriff auf Venezuela - Caracas
Caracas/Washington (dpa) - Nach der Gefangennahme des venezolanischen Staatschefs Nicolás […] (01)
Bosch auf der CES 2026
Las Vegas (dpa) - Der Technologiekonzern und Autozulieferer Bosch hat auf der Technikmesse CES […] (00)
League of Legends-Ausfall von gestern: Warum dieser Fehler bis 2125 nicht mehr passieren soll
Gestern, am 04. Januar 2026 war für viele Spielerinnen und Spieler plötzlich Schluss: League […] (00)
Neue Runde «Harte Hunde» - gutes Gelingen von weiterem Springen
Das Tagesprogramm war geprägt von Tieren und Sport - auf unterschiedlichen Kanälen. Seit 2017 […] (00)
ARD und ZDF kassieren Milliarden – weltweit Spitze
10,4 Milliarden Euro Einnahmen – diese Zahl markiert nicht nur einen Rekord, sondern einen […] (00)
 
 
Suchbegriff