Hochdiplomatische Gespräche für Waffenruhe im Gaza-Konflikt: Hoffnung auf baldige Lösung
In den Vereinigten Staaten laufen derzeit intensive diplomatische Bemühungen zur Beilegung des Gaza-Konflikts, bei denen US-Präsident Donald Trump eine zentrale Rolle einnimmt. Er traf sich nun bereits zum zweiten Mal innerhalb von 48 Stunden mit Israels Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu im Weißen Haus. An dem 90-minütigen Gespräch nahm auch US-Vizepräsident JD Vance teil, doch konkrete Ergebnisse oder Vereinbarungen wurden nach außen hin nicht kommuniziert. Bereits am Vorabend hatten Trump und Netanjahu im Rahmen eines Abendessens über die angespannte Lage diskutiert.
Präsident Trump zeigte sich optimistisch und äußerte, dass sowohl er als auch Netanjahu und die weiteren Beteiligten an einer Lösung interessiert seien. Bereits vor dem Treffen hatte eine Delegation aus Katar, die im Konflikt als Vermittler agiert, mehrere Stunden mit hochrangigen amerikanischen Offiziellen verhandelt. Katar spielt zusammen mit den USA und Ägypten eine aktive Rolle in den Friedensverhandlungen zwischen Israel und der Hamas.
Steve Witkoff, Trumps Sonderbeauftragter für den Nahen Osten, äußerte sich vorsichtig optimistisch, dass innerhalb der Woche eine Einigung über eine 60-tägige Waffenruhe erzielt werden könnte. Der Fortschritt der Gespräche ist jedoch unklar; Berichten zufolge verlief eine Verhandlungsrunde in Doha ohne wesentliche Erfolge. Witkoffs Abreise nach Katar wurde daraufhin verschoben, was darauf hindeutet, dass die Verhandlungen noch nicht abgeschlossen sind.

