High Tide forciert deutschen Markt: Übernahme von Remexian Pharma als strategischer Coup
Das erfolgreich im Einzelhandel verankerte Unternehmen High Tide hat sich mit der Übernahme von 51 Prozent der Anteile an der Remexian Pharma GmbH in den stark wachsenden deutschen Markt für medizinisches Cannabis eingeklinkt. Remexian, mit Sitz unweit von Berlin, gilt als führender Importeur von Cannabisprodukten und trägt zur Hälfte der in Deutschland konsumierten Mengen bei.
Die transkontinentale Expansion erfolgt zu einem vorläufigen Wert von 27,2 Millionen Euro und ist eingebettet in ein umfassendes strategisches Konzept zum Ausbau von High Tides Marktpräsenz in Europa. Remexian verzeichnete in den vergangenen zwölf Monaten einen Umsatz von 65 Millionen Euro und verantwortete im Jahr 2025 ganze 16 Prozent der Gesamtimporte. Intelligente Synergien zwischen Remexians etabliertem Netzwerk und High Tides kanadischem Know-how versprechen ein enormes Wachstumspotenzial im europäischen Markt. Raj Grover, CEO von High Tide, hob die Komplementarität der Unternehmen hervor und sieht in der Übernahme die Grundlage für eine verstärkte Marktführerschaft im Bereich medizinisches Cannabis.
Mit Kanada als Hauptlieferant plant High Tide eine Verstärkung der Importe und die Bereitstellung hochqualitativer, preisgünstiger Cannabisprodukte für den deutschen Markt. Dabei soll die bestehende Nachfrage von nahezu 900.000 Patienten nachhaltig bedient werden – ein Markt mit jährlichem Volumen von einer Milliarde Euro, Tendenz steigend. Remexian und High Tide sehen sich nun in der Poleposition, um den Markt zu dominieren und perspektivisch andere europäische Märkte zu erschließen. Der wirtschaftliche Wert dieses Geschäfts wird durch starke Synergieeffekte untermauert, wie auch Markus Wenner, Mitbegründer von Remexian, betont. Diese pfiffige Kooperation könnte zu einem beispiellosen Wachstum führen und beide Unternehmen als antreibende Kräfte in ihren jeweiligen Märkten festigen. Das Engagement in der Bewertung möglicher Veränderungen der rechtlichen Rahmenbedingungen zeigt zudem, dass strategische Weitsicht eine tragende Rolle in dieser Allianz spielt.

