HHLA trotzt Unsicherheiten: Wachstum trotz globaler Handelsdynamik
Der Hamburger Hafenlogistiker HHLA zeigt sich in bewegten Zeiten überraschend robust. Trotz weltweiter Handelskonflikte und einer protektionistischen US-Politik konnte das Unternehmen von einem gesteigerten Containertransport sowohl auf Schiene als auch auf der Straße profitieren. Auch der Containerumschlag trug positiv zum Ergebnis der HHLA bei.
Beeindruckend schlug sich dies in den Zahlen nieder: Der Umsatz von HHLA, das rund 7.200 Mitarbeiter beschäftigt, kletterte bis Ende September im Vergleich zum Vorjahr um 12,5 Prozent und erreichte etwa 1,3 Milliarden Euro. Ein noch deutlicherer Anstieg zeigte sich beim Gewinn vor Zinsen und Steuern, der um 25,7 Prozent auf 117,1 Millionen Euro zunahm. Nach Abzug von Anteilen anderer Gesellschafter verblieben 34,9 Millionen Euro als Reingewinn.
Doch die protektionistische Wirtschaftspolitik der USA hinterlässt Spuren. So sah sich der Vorstand im Oktober gezwungen, seine Gewinnprognose für das Gesamtjahr zu reduzieren.
Trotz unsicherer wirtschaftlicher Rahmenbedingungen hält der neue Vorstandsvorsitzende Jeroen Eijsink, der im Oktober das Ruder übernommen hat, an der bisherigen Unternehmensstrategie fest. Unter seiner Führung plant die HHLA, ihre Projekte unbeirrt weiter voranzutreiben, während die Gewinnprognose nun zwischen 160 und 175 Millionen Euro liegt – ein Rückgang von der ursprünglich erwarteten Spanne von 195 bis 215 Millionen Euro.

