Investmentweek

Henkel setzt ein Zeichen: Höhere Dividende, starke Margen

13. März 2025, 17:00 Uhr · Quelle: InvestmentWeek
Konsumgüterriese belohnt Aktionäre nach solidem Jahr – Marge verbessert, Umsatz wächst moderat.

Henkel-Aktionäre dürfen sich freuen: Der Düsseldorfer Konzern erhöht die Dividende auf 2,04 Euro je Vorzugsaktie – ein Plus von 19 Cent gegenüber dem Vorjahr. Gleichzeitig startet das Unternehmen ein Aktienrückkaufprogramm im Volumen von bis zu einer Milliarde Euro.

Very good annual results 2024 demonstrate successful implementation of Purposeful Growth Agenda
Henkel presents the annual results for 2024

Damit setzt Henkel ein klares Signal: Nach einem Jahr mit überproportionalem Gewinnwachstum will der Konzern seine Anteilseigner direkt am Erfolg beteiligen.

Gewinne steigen, Margen verbessern sich

2024 konnte Henkel den bereinigten operativen Gewinn (EBIT) auf 3,1 Milliarden Euro steigern – ein kräftiges Plus im Vergleich zu 2,56 Milliarden Euro im Vorjahr. Die EBIT-Marge verbesserte sich deutlich auf 14,3 Prozent (2023: 11,9 Prozent) und lag damit am oberen Ende der eigenen Zielspanne.

Quelle: Eulerpool

Auch unterm Strich blieb mehr hängen: Der Nettogewinn stieg auf 2,0 Milliarden Euro nach 1,32 Milliarden Euro im Vorjahr. Der bereinigte Gewinn je Vorzugsaktie legte um mehr als 25 Prozent auf 5,36 Euro zu.

Quelle: Eulerpool

Vorsichtiger Ausblick – aber mit Luft nach oben

Für 2025 rechnet Henkel mit einem organischen Umsatzwachstum zwischen 1,5 und 3,5 Prozent. Die bereinigte EBIT-Marge soll zwischen 14,0 und 15,5 Prozent liegen – eine leichte Verbesserung gegenüber dem Vorjahr.

Diese Prognosen sind typisch für Henkel: Der Konzern gibt sich zu Jahresbeginn traditionell zurückhaltend und hebt seine Erwartungen im Laufe des Jahres oft an. Vor allem das geopolitische Umfeld sorgt derzeit für Unsicherheiten – Handelskonflikte und Zölle belasten das Geschäft.

Quelle: Eulerpool

Milliarden für Aktienrückkäufe

Neben der Dividendenanhebung setzt Henkel auf ein massives Aktienrückkaufprogramm. Bis zu eine Milliarde Euro will das Unternehmen in eigene Aktien investieren. Konkret sollen Vorzugsaktien im Wert von bis zu 800 Millionen Euro und Stammaktien für bis zu 200 Millionen Euro zurückgekauft werden. Das entspricht etwa 2,7 Prozent des gesamten Grundkapitals.

Das Programm startet voraussichtlich im April. Die zurückgekauften Aktien sollen zunächst im Bestand des Unternehmens verbleiben. Eine spätere Einziehung und Kapitalherabsetzung sind nicht ausgeschlossen.

Umbau des Konzerns zeigt Wirkung

Die Ergebnisse zeigen: Der vor zwei Jahren begonnene Umbau des Consumer-Segments trägt Früchte. Henkel bündelt unter der Marke „Consumer Brands“ starke Produkte wie Persil und Pritt und spart so Kosten. Bereits Ende 2025 sollen die vollen Einsparungen realisiert sein.

Der Umsatz legte 2024 organisch um 2,6 Prozent auf 21,59 Milliarden Euro zu. Nominal entspricht das einem leichten Plus von 0,3 Prozent. Der Wachstumsmotor bleibt die Klebstoffsparte „Adhesive Technologies“, die ihren Umsatz auf 2,7 Milliarden Euro im Schlussquartal steigern konnte.

Henkel-Aktie mit Kursplus

An der Börse kamen die Zahlen gut an. Im vorbörslichen Handel legte die Henkel-Aktie um 2,37 Prozent auf 79,75 Euro zu. Anleger honorieren die verbesserte Profitabilität und das großzügige Aktienrückkaufprogramm.

Mit dem erfolgreichen Jahr 2024 im Rücken und einer konservativen Prognose für 2025 hat Henkel Spielraum nach oben. Sollte sich das wirtschaftliche Umfeld stabilisieren, könnte der Konzern im Jahresverlauf noch positiv überraschen.

Finanzen / Quartalszahlen
[InvestmentWeek] · 13.03.2025 · 17:00 Uhr
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