Heidelberg Materials zeigt ambitionierte Wachstumspläne
Der deutsche Baustoffriese Heidelberg Materials hat seine Vision für die kommenden Jahre skizziert und strebt eine signifikante Steigerung seiner Profitabilität an. Bis 2030 plant das Unternehmen, den bereinigten operativen Gewinn jährlich um durchschnittlich 7 bis 10 Prozent zu erhöhen. Eine Erhöhung des Ziels für die Rendite auf das eingesetzte Kapital (ROIC) auf etwa 12 Prozent unterstreicht diese Ambitionen, nachdem zuvor mehr als 10 Prozent angestrebt wurden. 2024 konnte ein operatives Gewinnwachstum von sechs Prozent verzeichnet werden, während die ROIC bei 9,9 Prozent lag.
Dominik von Achten, Vorsitzender des Unternehmens, sieht in den aktuellen Megatrends eine große Chance. Er analysiert eine immense Investitionswelle, die durch globale Entwicklungen wie die Energiewende, den Ausbau der Infrastruktur, den Wohnungsbau und die Urbanisierung, die Modernisierung der Verteidigungsindustrie sowie die digitale Transformation getrieben wird. Insbesondere der wachsende Bedarf an Rechenzentren unterstützt die Nachfrage nach den Produkten von Heidelberg Materials.
An der Börse wird diese positive Entwicklung durch politische Entscheidungen begünstigt. Das von der Bundesregierung angekündigte Investitionspaket in Höhe von 500 Milliarden Euro für die Infrastruktur hat dem Aktienkurs von Heidelberg Materials einen kräftigen Aufschwung beschert. Seit Jahresbeginn verbuchte das Papier einen beachtlichen Kursgewinn von rund 50 Prozent.

