Haute Couture? Wer darf das eigentlich tragen und wann ist es angemessen?

Haute Couture ist eine Mode nach der sich nicht wenige Frauen sehnen. Erfolgreiche Frauen und Stars scheinen genau solche Showpieces vom Catwalk zu tragen. Gemma Arterton, Gisele Bündchen oder Toni Garn sind Models, die diese Trends z.B. auf den Fashion Weeks vorstellen. Aber was genau verstehen heutige Fashionistas unter dem Begriff Haute Couture und wer trägt diese Art Mode im Alltagsleben?
Was ist denn nun eigentlich Haute Couture?
En vogue in den Farben und Schnittformen der Saison treten zarte Stoffe und ungewöhnliche Musterungen bis hin zu völlig absurden Kreationen auf. Es ist folglich nicht das neue Kostüm für das Büro und demnach auch kein Produkt „von der Stange“. Eine Definition für den Begriff besagt, dass Haute Couture für die Frau persönlich geschneidert wird. Doch ist dies heute beinahe schon unüblich geworden. Diesen Aufwand bieten große Designer wie Valentino oder Chanel nur zu sehr besonderen Anlässen und Kundinnen.
Haute Couture tragen hochmögende Damen und Herren von Welt. Es handelt sich dabei um schrille, anders wirkende Mode von morgen und zugleich den tonangebenden Style der Oberschicht. Haute Couture bestimmt die Saisonfarben und den Look. Valentino ist beispielsweise 2018 von großen floralen Mustern angetan und Ralph & Russo konnten erst im Januar so stark überzeugen, dass sie wahrscheinlich die nächste Oskarnacht ausstatten werden. Mode von den Catwalks der Welt verzückt deswegen außerdem die Influencer, die Kunden neue Trends vorstellen.
Haute Couture für den Alltag?
Salma Hayek oder Judy Fisher tragen beispielsweise Danny Wise, dessen Kreationen viele als Haute Couture einordnen würden. Viele Stücke eignen sich für die chice Cocktail-Party oder die Oper und macht diese Mode umso interessanter für wohlhabende Frauen. Haute Couture setzt sich ab und ist damit eben doch nicht für den Arbeitsalltag geeignet, sondern vielmehr als Abendrobe oder Style für den ungewöhnlichen Anlass.
Was kostet Haute Couture?
Die Originale bekannter Designer kosten gut und gerne 30.000€ und ordnen sich damit leicht in die Preiskategorie eines Mittelklassewagens ein. Ob nun Christian Lacroix, Karl Lagerfeld, Raf Simons, Dior oder Giambattista Valli, Haute Couture kostet überdurchschnittlich viel Geld. In ihrer ursprünglichen Form ist Haute Couture geradezu unbezahlbar. Der hohe Preis rechtfertigt sich durch die extreme Sorgfalt bei der Anfertigung und die mitunter sehr teuren verarbeiteten Materialien.
Gewissen Chic von der Stange gibt es natürlich auch. Schließlich leitet sich die eher alltagstaugliche Mode vieler auch großer Designer von deren Laufsteg-Kreationen ab. Noch immer hat es der Preis in sich, aber hier gibt es durchaus einige Möglichkeiten, günstiger an das Outfit heranzukommen.
Drei Wege zu günstigeren Designer-Marken
Nicht jeder möchte bei H&M shoppen. Echte Designer-Stücke sind neu oder gebraucht zum guten Preis anzuschaffen. Die folgenden drei Möglichkeiten bieten sich für Shopping-Queens an:
- Ausgewählte Second-Hand-Stores, die sich auf exquisiten Chic spezialisiert haben: Außergewöhnliche Mode gibt es dort schon für wenige Hundert Euro. Insbesondere Anbieter im Online-Bereich bieten zusätzlich Rabatt-Aktionen, durch die ein potenzieller Käufer zusätzlich sparen kann. So bietet beispielsweise Vite Envogue weitere 10% Ersparnis auf Einkäufe mit einem Mindestbestellwert von 50€ an.
- Im Outlet-Center gibt es Dolce & Gabbaba, Versace und Dior zum niedrigen Preis. Der Vorteil gegenüber den Online-Second-Hand-Stores ist, dass es hier mehr Konfektionsgrößen zur Auswahl gibt.
- Off-Season, das heißt, außerhalb der Saison, sind jegliche Kleidungsstücke – auch diejenigen namhafter Designer – oftmals etwas günstiger zu erhalten. Ein Nachteil kann das Auftragen „veralteter“ Trends sein, wobei es sich hier meist um zeitlose Stücke handelt und das Risiko somit überschaubar bleibt.

