Handelsstreit mit Brisanz: Trumps Drohung an Russlands Handelspartner
In einer prägnanten Ansprache im Beisein von Nato-Generalsekretär Mark Rutte machte US-Präsident Donald Trump klar, dass die USA bereit sind, drastische Handelszölle zu erheben, sollten innerhalb von 50 Tagen keine Fortschritte zur Beendigung des Krieges in der Ukraine erzielt werden. Diese Strafzölle könnten eine Erhöhung um bis zu 100 Prozent bedeuten. Trump brachte dabei seinen Unmut über Russland zum Ausdruck und betonte, dass die USA bedeutende finanzielle Mittel in den Konflikt investiert hätten.
Rutte begrüßte Trumps Entschlossenheit und schlug in dieselbe Kerbe, indem er verdeutlichte, dass dies den Druck auf den Kreml erhöhen könnte, die Friedensverhandlungen ernsthafter zu betreiben. Vor dem Hintergrund von Trumps Enttäuschung über die bisherige Dialogbereitschaft des russischen Präsidenten Putin markiert diese Ankündigung einen klaren Wendepunkt in Trumps Strategie.
Zusätzlich zu den Zolldrohungen plant Trump den Verkauf von Patriot-Waffensystemen an europäische Länder, um die Ukraine zu stärken. Dabei sollen die europäischen Partner die finanziellen Lasten tragen. Verteidigungsminister Boris Pistorius ist bereits in Washington, um mögliche Details zu besprechen. Diese Systeme sind aufgrund ihrer hohen Effektivität weltweit geschätzt und Teil eines umfassenderen Abkommens, das im Zuge des Nato-Gipfels beschlossen wurde.
Nato-Generalsekretär Rutte sicherte zu, dass Europa bereit sei, mehr Verantwortung zu übernehmen. Zahlreiche Länder, darunter Deutschland, Finnland, Dänemark und weitere, haben bereits Engagement signalisiert und werden den Bedarf der Ukraine in den kommenden Wochen genauer ermitteln. Ziel ist es, zügig umfassende Verteidigungspakete zu entwickeln, ohne jedoch die Verteidigungsfähigkeit der USA zu gefährden.

