Hamborner Reit spürt Gegenwind durch Immobilienverkäufe
Der auf Gewerbeimmobilien spezialisierte Hamborner Reit hat im ersten Quartal 2025 einen Rückgang bei den Miet- und Pachteinnahmen verzeichnet. Als Grund für das Minus von 1,7 Prozent auf 23 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr nannte das im SDax notierte Unternehmen aus Duisburg den Verkauf von Immobilien.
Ein Blick auf den Funds from Operations (FFO), eine für die Immobilienbranche entscheidende Kennziffer, zeigt einen deutlichen Rückgang um 15,2 Prozent auf 11,9 Millionen Euro. Neben Immobilienverkäufen trugen auch gestiegene Kosten für Instandhaltung, Personal und Verwaltung zu dieser Entwicklung bei.
Der Nettogewinn sank dabei von 4,7 Millionen Euro auf 2,5 Millionen Euro. Trotz dieser Entwicklungen hält Hamborner Reit an seinen Prognosen für 2025 fest.
Die Einnahmen aus Mieten und Pachten sollen durch den Verkauf von Immobilien auf 87,5 bis 89,0 Millionen Euro sinken. Bei der Erwartung eines gesunkenen FFO im Bereich von 44,0 bis 46,0 Millionen Euro spielen zudem erhöhte Ausgaben für Wartung, Personal sowie strategische und regulatorische Initiativen eine Rolle.

