Guterres ruft G20 zur Beendigung globaler Konflikte auf
UN-Generalsekretär António Guterres hat im Vorfeld des G20-Gipfels in Johannesburg einen eindringlichen Appell an die teilnehmenden Staaten gerichtet. Angesichts der bevorstehenden Gespräche drängt er die einflussreichen Schwellen- und Industrieländer, ihre politischen und wirtschaftlichen Ressourcen zu mobilisieren, um den zahlreichen weltweiten Konflikten ein Ende zu setzen. In seiner Ansprache betonte Guterres die verheerenden Auswirkungen, die diese Auseinandersetzungen auf menschliches Leben sowie die globale Stabilität haben.
Der Fokus des Appells lag besonders auf den Kriegen und Konflikten in der Ukraine, Gaza, dem Sudan, Mali und der Demokratischen Republik Kongo. Doch damit nicht genug: Guterres wies auch auf Krisenherde wie Haiti, den Jemen und Myanmar hin, wo er zu einer Rückkehr zu Frieden und Rechtsstaatlichkeit im Einklang mit internationalem Recht aufrief.
Durch seinen leidenschaftlichen Aufruf will der Generalsekretär die G20-Mitglieder dazu bewegen, ihre umfassende Macht auf internationalem Parkett gezielt einzusetzen. Mit der Betonung auf Frieden signalisiert Guterres die dringende Notwendigkeit, sich über nationale und regionale Interessen hinweg für das globale Gemeinwohl einzusetzen.

