Goldpreis schießt über 5.000 US-Dollar – Silber glänzt ebenfalls

Der Goldpreis hat sich am Montag eindrucksvoll über die Marke von 5.000 US-Dollar erhoben und erreichte zuletzt 5.040 US-Dollar pro Feinunze, was etwa 31,1 Gramm entspricht. Nach einem Start der Woche unterhalb der psychologisch wichtigen Schwelle profitiert Gold erneut von der Unsicherheit auf den internationalen Märkten. Dennoch bleibt der Kurs weiterhin unter seinem Rekordhoch von knapp 5.600 US-Dollar, das Ende Januar dieses Jahres verzeichnet wurde. Seit Anfang Februar konnten sich Anleger von einem deutlichen Rückgang auf fast 4.400 US-Dollar etwas erholen. Der jüngste Kursanstieg fiel ruhiger aus, angesichts der zuvor stark schwankenden Werte.
Marktteilnehmer blicken gespannt auf die monetäre Zukunft der USA, da neue Konjunkturdaten im Laufe der Woche erwartet werden. Am Mittwoch rücken hierbei Arbeitsmarktdaten in den Fokus, gefolgt von Verbraucherpreiszahlen am Freitag. Die Nominierung von Kevin Warsh als neuer US-Notenbankchef hat die Hoffnungen auf bevorstehende Zinssenkungen gedämpft, was sich tendenziell negativ auf Edelmetalle auswirkt, da sie keine Zinsen generieren.
Dennoch konnte sich Silber ebenfalls behaupten und stieg auf 81,37 US-Dollar pro Feinunze, nach einem Start bei 78,50 US-Dollar im frühen Handel. Die Wertzuwächse von Gold und Silber seit Ende 2025 speisen sich nicht zuletzt aus der globalen Krisenlandschaft, die Investoren veranlasst, Edelmetalle als sichere Anlagen zu betrachten. Während Gold als traditioneller Krisenschutz gilt, findet Silber zunehmend Anwendung in zukunftsweisenden Industrien wie Künstlicher Intelligenz, Robotik und Energiesektor.

