Shiba Inu unter Druck: Fast 40 Milliarden Token fließen zurück an Börsen

Die Anzahl neuer Wallets im Shiba Inu-Ökosystem bleibt stabil zwischen 5.000 und 12.000 pro Monat, was die Gesamtzahl der Inhaber auf über 1,50 Millionen erhöht hat. Dies zeigt, dass das Interesse der Kleinanleger trotz eines schwierigen Zeitraums für den Token-Preis nicht versiegt ist.
Token fließen zurück an Börsen
Diese Wachstumszahlen, die vom Shibarium-Team veröffentlicht wurden, kommen zu einem ungünstigen Zeitpunkt. On-Chain-Daten von CryptoQuant zeigen, dass fast 40 Milliarden SHIB-Token innerhalb eines 24-Stunden-Zeitraums bis zum 26. März an Börsen transferiert wurden, wobei die Abflüsse nicht mithalten konnten.
Das Ergebnis war ein positiver Nettostrom, was typischerweise darauf hindeutet, dass mehr Verkaufsdruck auf den Handelsplattformen vorhanden ist. Die Reserven an den Börsen stiegen im gleichen Zeitraum von 81,20 Billionen auf 81,29 Billionen Token, was den Trend bestätigt.
Wenn Inhaber Token von privaten Wallets auf Börsen verschieben, bedeutet das nicht immer einen bevorstehenden Ausverkauf. Es bedeutet jedoch, dass diese Token nun leicht zugänglich sind für diejenigen, die ihre Position schnell verlassen möchten. In einem weiterhin volatilen Marktumfeld ist diese Verfügbarkeit von Bedeutung.
SHIB fiel in diesem 24-Stunden-Zeitraum um 4%. Der Rückgang war nicht isoliert – auch die breiteren Kryptomärkte verzeichneten in diesem Zeitraum Verluste. Dennoch trug das technische Bild des Tokens zusätzlich zu diesem Rückgang bei.
Preis stößt an Widerstand der Dreiecksformation
Laut Analysten versuchte SHIB, die obere Grenze eines absteigenden Dreiecksmusters zu durchbrechen, wurde jedoch zurückgewiesen. Absteigende Dreiecke gelten allgemein als bärische Formationen.
Jeder gescheiterte Versuch, die Spitze des Musters zu durchbrechen, verstärkt in der Regel den Verkaufsdruck, und diese Zurückweisung war keine Ausnahme. Der Preis zog sich zurück, nachdem er dieses Niveau nicht überwinden konnte, was zu einem ohnehin schon schwierigen Tag für den Token beitrug.
Die Kombination aus einer technischen Zurückweisung und steigenden Zuflüssen an Börsen ließ den Händlern kurzfristig wenig Vertrauen.
Aktivität im Ökosystem zeigt ein anderes Bild
Die Wallet-Daten des Shibarium-Teams deuten auf ein Ökosystem hin, das weiterhin neue Nutzer anzieht. Zwischen 5.000 und 12.000 neue Wallets wurden monatlich erstellt – ein Tempo, das konstant genug war, um die Anzahl der Inhaber über die 1,50 Millionen-Marke zu treiben. Mehr Wallets bedeuten in der Regel mehr Teilnehmer, und mehr Teilnehmer neigen dazu, die Nachfrage im Laufe der Zeit zu unterstützen.
Ob diese langfristige Nachfrage ausreicht, um den kurzfristigen Verkaufsdruck zu absorbieren, wird der Markt selbst beantworten. Derzeit sind beide Kräfte in den Daten sichtbar – eine zieht den Preis nach unten, während die andere leise darunter aufbaut.

