Gea-Management im Wandel: Klebert bleibt bis 2028 an Bord
Der Düsseldorfer Anlagenbauer Gea, kürzlich in den DAX aufgestiegen, sorgt für frischen Wind in seiner Unternehmensführung. Der Vertrag mit dem amtierenden Vorstandschef Stefan Klebert wurde um zwei Jahre verlängert, sodass er seine Expertise nun bis Ende 2028 einbringen wird. Ebenfalls im Finanzressort gibt es eine bedeutsame Veränderung: Alexander Kocherscheidt wird künftig die Rolle des Finanzvorstands übernehmen und damit Bernd Brinker ablösen, der sich Ende dieses Monats im besten Einvernehmen verabschieden wird.
Mit einem strategischen Umbau plant Gea, den Vorstand von derzeit drei auf sechs Mitglieder zu erweitern. Diese Neuordnung tritt Anfang 2026 in Kraft und bringt drei präzise definierte Divisionen mit jeweils eigenem Vorstandsposten ins Unternehmen. Im Zuge dieser Umstrukturierung wird zudem die Anzahl der leitenden Gremien unterhalb des Vorstands reduziert. Aufsichtsratschef Dieter Kempf stellt sich im Zuge dessen ebenfalls zur Wiederwahl und könnte bis zur Hauptversammlung 2027 im Amt bleiben.
Seit dem Amtsantritt Kleberts im Frühjahr 2019 hat die Gea-Aktie eine beeindruckende Entwicklung erfahren und sich der Börsenwert fast verdreifacht. Der aktuelle Kursverlauf weist auf einen Anstieg um ein Drittel seit Jahresbeginn hin, womit der Unternehmenswert aktuell bei über zehn Milliarden Euro liegt. Gea, mit seinen über 18.000 Beschäftigten, erwirtschaftete im letzten Jahr rund 5,4 Milliarden Euro und spezialisiert sich auf Technologien für die Nahrungsmittel- und Pharmaindustrie.

