Gea Group: Erfolgreiche Umsatzzuwächse und positive Markterwartungen
Der renommierte Maschinenbauer Gea Group setzt nach einem unerwartet erfolgreichen Jahr 2025 seine Wachstumsstrategie mit Nachdruck fort. Stefan Klebert, der Unternehmenschef, betonte in einer aktuellen Mitteilung, dass der starke Auftragseingang das Ziel eines organischen Umsatzwachstums von mindestens fünf Prozent pro Jahr stütze. Zudem widmet sich das Unternehmen konsequent der Erweiterung seiner Margen. Bereits zuvor am Nachmittag präsentierte Gea erste Zahlen des vergangenen Geschäftsjahres. Analyst Sebastian Kuenne von der kanadischen Bank RBC prognostiziert für das Jahr 2026 ein organisches Wachstum von etwa sechs Prozent und eine Margensteigerung von 40 Basispunkten. Die Ankündigungen von Gea führten an der Börse zu einem erfreulichen Kurssprung von 3,4 Prozent im Xetra-Handel.
Im operativen Geschäft des Jahres 2025 übertraf das Unternehmen die Erwartungen, wobei 16,5 Prozent des Umsatzes als Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Umbaukosten (Ebitda) erwirtschaftet wurden. Der Auftragseingang im vierten Quartal überstieg mit 1,8 Milliarden Euro die durchschnittliche Markterwartung um sieben Prozent. Im gesamten Jahr 2025 konnte Gea den Auftragseingang organisch um über neun Prozent steigern. Der Jahresauftragseingang belief sich auf 5,9 Milliarden Euro bei einem Umsatz von 5,5 Milliarden Euro, was einem organischen Wachstum von 3,7 Prozent entspricht. Das operative Ergebnis (Ebitda) vor Restrukturierungsaufwand erreichte beeindruckende 907 Millionen Euro, im Vergleich zu 837 Millionen Euro im Vorjahr.
Für das Geschäftsjahr 2025 erwartet Gea, basierend auf vorläufigen Zahlen und einer Steuerquote von rund 28 Prozent, ein berichtetes Ergebnis je Aktie zwischen 2,60 und 2,70 Euro, verglichen mit 2,30 Euro im Vorjahr. Das Analysehaus Jefferies bestätigt seine 'Buy'-Empfehlung mit einem Kursziel von 65 Euro. Analyst Rizk Maidi lobte das starke Auftragswachstum im Bereich der Anlagen für die Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie. RBC-Analyst Kuenne äußerte sich ebenfalls positiv zur Auftragsentwicklung, merkte jedoch an, dass das Ergebnis je Aktie den Erwartungen nicht ganz entsprach. Der vollständige Geschäftsbericht soll wie geplant am 9. März veröffentlicht werden.

