Gabler steuert auf das Börsenparkett zu – ein Blick hinter die Kulissen

Der Spezialist für Marine- und Meerestechnik, Gabler, plant seinen Einstieg an der Börse und hat dies unlängst in Lübeck bekannt gegeben. Das Unternehmen plant, sowohl frische als auch bereits bestehende Aktien im Rahmen des Angebots einzubinden. Der derzeitige Besitzer, die Possehl-Gruppe, beabsichtigt, nach dem Börsengang weiterhin eine Minderheitsbeteiligung zu halten.
Durch die Emission neuer Aktien hofft Gabler, einen Nettoertrag in Höhe von rund 40 Millionen Euro zu erzielen. Diese Mittel sollen unter anderem zur Stärkung der finanziellen Position, zur Förderung des Unternehmenswachstums sowie für kleinere Akquisitionen eingesetzt werden. Der erste Handelstag an der Frankfurter Wertpapierbörse ist derzeit für Anfang März anvisiert.
Gabler positioniert sich als einer der führenden europäischen Anbieter von U-Boot-Ausfahrgerätesystemen und gehört weltweit zu den Giganten dieser Branche. Das Unternehmen bietet zudem Lösungen in den Bereichen Unterwasserkommunikation, Datenmanagement und Unterwasser-Energiespeicherung an, letzteres dient insbesondere dem Schutz kritischer Unterwasserinfrastrukturen.
Zum Ende des vergangenen Jahres wies Gabler einen beeindruckenden Auftragsbestand von 359 Millionen Euro aus, wobei 89,8 Millionen Euro davon als „fester Auftragsbestand“ klassifiziert sind. Dies entspricht in etwa dem Sechsfachen des Nettoumsatzes der letzten zwölf Monate. Den überwiegenden Teil seines Umsatzes erwirtschaftet das Unternehmen mit Produkten und Lösungen für die Verteidigungsindustrie.

