Friedrich Merz setzt auf weltoffenes Deutschland und Integration in den Arbeitsmarkt
Bundeskanzler Friedrich Merz hat in einer Rede vor der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IGBCE) in Hannover sein Bekenntnis zu einem weltoffenen Deutschland erneuert. Er betonte, dass Deutschland weiterhin Menschen aus anderen Ländern willkommen heißen werde, vorausgesetzt, sie möchten arbeiten und sind bereit, sich in die Gesellschaft zu integrieren.
Merz hob hervor, dass die Integration eine gemeinschaftliche Aufgabe sei, die alle in Deutschland betrifft. Er wies darauf hin, dass die irreguläre Migration in die sozialen Sicherungssysteme gestoppt werden solle, während die reguläre Migration in den hiesigen Arbeitsmarkt und in die Unternehmen gefördert werde. Dies sei wesentlich für das zukünftige Wohl der Gesellschaft.
Nachdem Merz kürzlich mit einer Aussage zur Migrationspolitik in Kritik geraten war, verteidigte er seine Position erneut. Diese Aussage hatte zu Unmut bei Koalitionspartner SPD sowie zu Kritik von Grünen und Linken geführt. Dennoch fühlt sich Merz in seiner Ansicht bestätigt, dass die Migrationspolitik auch im Stadtbild eine Herausforderung darstellt.

