Friedensplan für Gaza: Große Herausforderungen und historische Chancen
Die US-amerikanischen Anstrengungen zur Umsetzung des Friedensplans im Gaza-Krieg stehen vor erheblichen Herausforderungen. US-Vizepräsident JD Vance betonte nach einem Treffen mit Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, dass die Entwaffnung der Hamas und der Wiederaufbau des Gazastreifens zentrale Aufgaben seien. Trotz der Komplexität der Situation zeigte sich Vance zuversichtlich: Eine historische Chance könne vor ihnen liegen, sollte der Plan erfolgreich umgesetzt werden.
Ein Schwerpunkt des Plans ist die Verbesserung der Lebensbedingungen im Gazastreifen, verbunden mit der Gewährleistung der Sicherheit Israels. Vance äußerte Vorfreude darauf, gemeinsam mit den beteiligten Parteien an der Verwirklichung des Friedensplans zu arbeiten, und hob die enge Zusammenarbeit mit den USA hervor, die den Nahen Osten merklich beeinflusse.
Im Anschluss an ein Gespräch mit Israels Präsident Izchak Herzog betonte Vance, seine Anwesenheit diene dazu, die Beständigkeit des Friedensabkommens sicherzustellen und die nachfolgenden Phasen erfolgreich einzuleiten. Derzeit fokussiert sich die erste Phase des Plans auf die Einhaltung der Waffenruhe und die Freilassung von Geiseln. In der nächsten Phase, basierend auf einem 20-Punkte-Plan, ist die Bildung einer Technokraten-Regierung ohne Einfluss der Hamas vorgesehen, die den Wiederaufbau im Gazastreifen vorantreiben soll. Eine internationale Friedenstruppe wird zudem erwartet, für Stabilität zu sorgen.
Präsident Herzog unterstrich die Notwendigkeit, Hoffnung für die Region, für Israel und die Palästinenser zu schaffen und somit eine bessere Zukunft für kommende Generationen zu bieten. Laut Medienberichten übt die US-Regierung Druck auf sowohl die Hamas als auch Israel aus, die Waffenruhe im Gaza-Konflikt dauerhaft zu wahren. Obwohl die USA auf die Entwaffnung der Hamas bestehen, bleibt eine zeitliche Vorgabe vorerst aus.

