Freude am Aktienmarkt: EU und USA einigen sich auf Zollabkommen
Am deutschen Aktienmarkt zeichnet sich ein erfreulicher Wochenbeginn ab, da Anleger positiv auf das neue Zollabkommen zwischen der Europäischen Union (EU) und den Vereinigten Staaten reagieren. Der Broker IG hat den DAX, der maßgebliche deutsche Aktienindex, kurz vor Handelsbeginn mit einem Plus von über einem Prozent bei 24.473 Punkten geschätzt.
Bereits im Vorfeld hatten Marktteilnehmer optimistisch auf ein Abkommen spekuliert, insbesondere nachdem die USA eine ähnliche Einigung mit Japan erzielt hatten. Die entstandene Klarheit und Stabilität lässt die Unsicherheit auf dem Markt schwinden, was sich in steigenden Kursen niederschlägt.
Die Marktbeobachter richten nun ihr Augenmerk auf das zuletzt verzeichnete Rekordhoch des DAX, das vor knapp drei Wochen mit 24.639 Punkten erreicht wurde. Wesentliche Punkte des Abkommens umfassen einen Basiszollsatz von 15 Prozent auf die meisten EU-Importe in die USA, einschließlich der wichtigen Sektoren Automobilindustrie, Halbleiter und Pharmaprodukte.
Dieser neue Zollsatz bietet eine langfristige Grundlage für die mögliche Senkung weiterer Zölle. Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der Liechtensteiner VP Bank, kommentierte, dass der vereinbarte Zollsatz angesichts der vorherigen Drohungen von US-Präsident Donald Trump, Zölle in Höhe von 30 Prozent ab 1. August zu erheben, ein positiver Abschluss sei.
Insbesondere bleibe die Automobilindustrie von zusätzlichen Zöllen verschont.

