Fresenius im Aufwind dank starker Kabi-Performance
Der Gesundheitskonzern Fresenius hat im dritten Quartal mit einem beeindruckenden Gewinnsprung die Erwartungen der Analysten übertroffen. Treibende Kraft hinter diesem Erfolg war die Tochtergesellschaft Kabi, die sowohl im Arzneimittel- als auch im Medizintechniksegment glänzte.
Vor diesem Hintergrund hat Konzernchef Michael Sen das Ziel für das operative Ergebnis des Gesamtjahres nach oben korrigiert. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern soll nun um stolze vier bis acht Prozent steigen, gemessen an konstanten Wechselkursen, und zeigt damit eine optimistischere Einschätzung als die vorherige Prognose von drei bis sieben Prozent.
Die Umsatzerwartungen des Konzerns bleiben unverändert ambitioniert: Ein Wachstum aus eigener Kraft um fünf bis sieben Prozent wird angestrebt. Im dritten Quartal legte der Umsatz um drei Prozent auf knapp 5,5 Milliarden Euro zu, wobei das organische Wachstum sogar bei sechs Prozent lag.
Auch das bereinigte operative Ergebnis kletterte um vier Prozent auf 574 Millionen Euro, während es währungsbereinigt um sechs Prozent zulegte. Allerdings musste Fresenius ein Minus im Klinikgeschäft hinnehmen, während Kabi auch hier deutliche Zuwächse verbuchte.
Insgesamt erreichte der bereinigte Konzerngewinn 351 Millionen Euro, was gegenüber dem Vorjahr einem Anstieg von knapp 40 Millionen Euro entspricht. Dieses erfreuliche Ergebnis spiegelt die erfolgreiche Wachstumsstrategie des Unternehmens wider und verspricht positive Impulse für die Zukunft.

