Frankreichs Regierungskrise als Risiko für die Eurozone
Die anhaltende politische Krise in Frankreich nimmt zunehmend europäische Dimensionen an und könnte sich als Risiko für die Stabilität der Eurozone erweisen. Die wachsende Staatsverschuldung ist ein zentrales Problem, dessen Lösung sich als schwierige Aufgabe erweist.
Erinnerungen an die Eurokrise vor einem Jahrzehnt, ausgelöst durch das verschuldete Griechenland, werden wach. Die Situation in Frankreich ist jedoch noch nicht in einem vergleichbaren Ausmaß eskaliert. Dennoch birgt die politische Blockade zwischen den linken, rechten und zentristischen Lagern in Paris wenig Hoffnung auf eine rasche Besserung.
Angesichts der Herausforderungen, vor denen Europa steht - angefangen bei der Ukraine-Krise, über die Beziehungen zu China, bis hin zu den Meinungsverschiedenheiten mit den USA - ist eine Schwächung in der EU schwer zu verkraften. Die Notwendigkeit für Stabilität und Einigkeit innerhalb Europas ist in der aktuellen Lage dringender denn je.

